Pallade Veneta - Fische im Fake-Aquarium: Banksy erschafft siebten Tag in Folge neues Kunstwerk

Fische im Fake-Aquarium: Banksy erschafft siebten Tag in Folge neues Kunstwerk


Fische im Fake-Aquarium: Banksy erschafft siebten Tag in Folge neues Kunstwerk
Fische im Fake-Aquarium: Banksy erschafft siebten Tag in Folge neues Kunstwerk / Foto: HENRY NICHOLLS - AFP

Sieben Tage, sieben Kunstwerke: Der britische Street-Art-Künstler Banksy hat seine Tierbilder-Serie in London auch am Sonntag fortgesetzt. Am letzten Tag der Woche wurde eine mit Fischen verzierte gläserne Kabine für Verkehrspolizisten in der City of London entdeckt. Es scheint, als schwämmen die Tiere in der Kabine wie in einem Aquarium.

Textgröße ändern:

Der weltbekannte Künstler veröffentlichte am Sonntag, wie bereits an allen vorherigen Wochentagen, ein unkommentiertes Foto des Motivs im Onlinedienst Instagram. Die Londoner Polizei bestätigte: "Wir haben Kenntnis von der kriminellen Beschädigung einer Polizeibox in Ludgate Hill." Beamte vor Ort fotografierten die bemalte Kabine.

Banksy hat seit Montag täglich ein neues Werk enthüllt. Alle Werke zeigen Tiere: Am Montag war an einer Hauswand in Richmond westlich von London eine kauernde Ziege aufgetaucht, am Dienstag waren es zwei Elefanten an einer Fassade im Londoner Stadtviertel Chelsea. Am Mittwoch waren auf einer Eisenbahnbrücke im Ostlondoner Stadtteil Shoreditch drei Affen aufgetaucht, die Banksy offensichtlich dorthin gesprüht hatte.

Das am Donnerstag aufgetauchte Werk, ein heulender Wolf auf einer Satellitenschüssel über einem verlassenen Geschäft in Peckham in Südostlondon, wurde schon nach wenigen Stunden gestohlen. Auf Fotos, die britische Medien veröffentlichten, war zu sehen, wie ein mutmaßlicher Dieb mit einer Leiter die Satellitenschüssel vom Dach holte, während ein Komplize unten wartete. Ergebnisse der Ermittlungen wurden bisher nicht bekannt.

Am Freitag dann malte Banksy einen Pelikan über eine Fish&Chips-Bude in Walthamstow im Osten Londons, am Samstag folgte eine Katze auf einer Plakatwand im Nordwesten der Stadt. Das Werk wurde nach Angaben der Betreiberfirma aus Sicherheitsgründen entfernt.

Normalerweise lässt Banksy mehrere Wochen zwischen dem Erscheinen seiner Kunstwerke verstreichen. Dass binnen so kurzer Zeit so viele neue Werke auftauchen, ist unüblich für den Künstler und führte zu Spekulationen: Möglicherweise wolle Banksy die britische Öffentlichkeit angesichts der rechtsradikalen Ausschreitungen "aufheitern", mutmaßte der "Observer". Die Banksy-Unterstützer Organisation Pest Control Office teilte aber mit, Mutmaßungen über die "tiefere Bedeutung" der Werke seien übertrieben.

Banksy erregt mit seinen Kunstwerken immer wieder Aufsehen. Seine Werke sind zu Millionenbeträgen verkauft worden. Über die Identität des Künstlers wird seit Jahren spekuliert, er selbst hält sich aus der Öffentlichkeit heraus.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zu einem Besuch in Syrien eingetroffen. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde Macron am Montagabend in Damaskus vom syrischen Außenminister Assaad al-Schaibani empfangen. Macron ist der erste westeuropäische Staatschef, der Syrien seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 besucht.

George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig

US-Schauspieler George Clooney wird beim diesjährigen Filmfestival von Venedig mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das gaben die Veranstalter am Montag bekannt. Clooney bezeichnete die Auszeichnung als eine "enorme Ehre". "Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass ich alt bin", aber das sei in Ordnung, zitierten die Organisatoren Clooney in einer Erklärung.

Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen

Im Fall einer vor mehr als sieben Jahren bei Ausschreitungen in Nordirland getöteten Journalistin sind drei Männer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Freispruch erging am Freitag durch einen Richter in Belfast nach mehr als zweijährigem Prozess. Die 29-jährige Reporterin Lyra McKee war im April 2019 in der nordirischen Stadt Derry - auch bekannt als Londonderry - erschossen worden.

250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA besucht Präsident Donald Trump am Freitag das Nationaldenkmal Mount Rushmore (geplante Ankunft Samstagfrüh MESZ). Das Denkmal zeigt die in den Berg gemeißelten Porträts von vier früheren Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Trump-Anhänger fordern, dort auch den 80-Jährigen zu verewigen. Geologen halten den Berg jedoch für zu porös.

Textgröße ändern: