Pallade Veneta - Eurovision Song Contest mit Friedenshymne "Give peace a chance" gestartet

Eurovision Song Contest mit Friedenshymne "Give peace a chance" gestartet


Eurovision Song Contest mit Friedenshymne "Give peace a chance" gestartet
Eurovision Song Contest mit Friedenshymne "Give peace a chance" gestartet / Foto: Marco BERTORELLO - AFP

Mit einem Videoclip mit der Friedenshymne "Give peace a chance" von John Lennon ist der Eurovision Song Contest (ESC) am Samstagabend im italienischen Turin gestartet. In der ausverkauften Veranstaltungshalle, dem PalaOlimpico, klatschten und sangen die Zuschauer dazu mit, viele zeigten dazu Ukraine-Flaggen.

Textgröße ändern:

Beim weltweit am meisten beachteten Musik-Wettbewerb sind den teilnehmenden Ländern politische Botschaften verboten. Vor dem Hintergrund des Angriffs Russlands auf die Ukraine setzten die italienischen Organisatoren des ESC-Finales damit ein eigenes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Russland war von der Teilnahme am ESC ausgeschlossen worden.

In dem Finale treten 25 Länder gegeneinander an. Der Sieger erhält als Trophäe ein gläsernes Mikrophon - im vergangenen Jahr bekam dies die italienische Band Maneskin, weshalb das 66. ESC-Finale in Italien ausgetragen wird. Vor dem Finale galt das Kalush Orchestra aus der Ukraine als klarer Favorit der Wettbüros auf den diesjährigen Sieg. Die mit dem Lied "Stefania" antretende Gruppe lag dort seit langem deutlich vorne.

Für den deutschen ESC-Starter Malik Harris sind die Aussichten hingegen düster. In den Wettbüros rangierte der 24-Jährige mit seinem Lied "Rockstars" kurz vor dem Finale auf dem letzten Platz.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Tilly zu Moskauer Urteil: Das ist "zusätzliche Motivation"

Der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly hat gelassen auf seine Verurteilung in Abwesenheit durch ein russisches Gericht reagiert. "Solange das Grundgesetz hier in Deutschland gültig ist und ich nicht in Länder reise, wo es wirklich gefährlich werden kann, solange trifft mich das Urteil eigentlich nicht", sagte Tilly am Donnerstag dem Sender Phoenix. Das Urteil von achteinhalb Jahren Haft sei im Gegenteil auch "eine kleine zusätzliche Motivation".

Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor

Der Filmstar und Hobby-Pilot John Travolta stellt seinen ersten Film als Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes vor. Der Film erzähle die Geschichte eines Achtjährigen, der zum ersten Mal in einem Flugzeug reise, teilten die Organisatoren des Festivals am Donnerstag in Paris mit. Er basiere auf einem Buch, das Travolta 1997 veröffentlicht habe. Travolta hatte die Geschichte für seinen ältesten Sohn Jett geschrieben, der seit seiner Kindheit an Krampfanfällen litt und 2009 starb.

Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals

Wenige Tage nach Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder in Indonesien haben die dortigen Behörden die US-Tech-Giganten Google und Meta schon zum zweiten Mal wegen Nichteinhaltung des Gesetzes vorgeladen. Das Kommunikations- und Digitalministerium in dem südostasiatischen Land warnte die Mutterkonzerne von Plattformen wie Youtube und Facebook am Donnerstag vor "Sanktionen", sollten die beiden Unternehmen sich weiter nicht an das Gesetz halten.

US-Richter stoppt Trumps Ballsaal am Weißen Haus

Ein US-Bundesrichter hat einen Baustopp für den von US-Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal am Weißen Haus angeordnet. Für das Projekt fehle dem Präsidenten die Zustimmung des Kongresses, urteilte der Richter Richard Leon am Dienstag in Washington. Trump sei "nicht der Eigentümer" des Weißen Hauses, schrieb Leon zur Begründung. Der Richter gab damit einer Klage der Nationalen Stiftung für Denkmalpflege statt.

Textgröße ändern: