Pallade Veneta - Filmfestival in Cannes beginnt mit Zombie-Komödie

Filmfestival in Cannes beginnt mit Zombie-Komödie


Filmfestival in Cannes beginnt mit Zombie-Komödie
Filmfestival in Cannes beginnt mit Zombie-Komödie / Foto: Valery HACHE - AFP/Archiv

Mit vielen Stars und der Zombie-Komödie "Final Cut!" von Michel Hazavanicius hat am Dienstagabend das Filmfestival von Cannes begonnen. Der französische Jury-Präsident Vincent Lindon, die deutsche Schauspielerin Emilia Schüle, US-Model Eva Longoria und die spanische Schauspielerin Rossy De Palma posierten bei sommerlichen Temperaturen auf dem Roten Teppich vor den Fotografen. Im Wettbewerb um die Goldene Palme sind 21 Filme vertreten.

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Wegen der Pandemie war das Festival 2020 ausgefallen und hatte im vergangenen Jahr im Sommer stattgefunden. Dieses Jahr gilt keine Maskenpflicht mehr. Selfies und sonstige Fotos mit dem Mobiltelefone bleiben aber weiterhin verboten.

Bei allem Glanz und Glitter steht das Festival auch im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. "Wir bemühen uns, aufrecht und respektvoll zu sein, auch als Hommage an diejenigen, die gerade viel schlimmere Zeiten erleben als wir", sagte Lindon.

In Cannes stellen sowohl der ukrainische Regisseur Sergej Losniza als auch der Russe Kirill Serebrennikow ihre neuen Filme vor. Serebrennikow, der inzwischen in Berlin lebt, hatte in den vergangenen Jahren nicht zum Festival reisen dürfen.

Auch der letzte Film des Filmemachers Mantas Kvedaravicius soll gezeigt werden. Der Litauer war im April in der ukrainischen Stadt Mariupol erschossen worden. Er war in der belagerten Hafenstadt, um mutmaßliche russische Kriegsverbrechen zu dokumentieren.

Nur fünf der Beiträge entstanden unter der Regie von Frauen - und dies ist bereits ein Rekord für das Festival. Zu ihnen zählt "Les Amandiers" von Valeria Bruni Tedeschi, der die Geschichte von Theaterstudenten in den 80er Jahren erzählt.

Als einzige deutsche Regisseurin dieses Jahr stellt Emily Atef ihren Film "Mehr denn je" in der Nebenreihe "Un certain regard vor". Die deutsch-französische Filmemacherin, die mit "3 Tage in Quiberon" über Romy Schneider mehrere Preise gewonnen hat, erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die nach der Diagnose einer schweren Lungenkrankheit nach Norwegen reist.

Zu den Stars, die im Laufe des Festivals von den Fotografen am Roten Teppich erwartet werden, zählt Tom Cruise, der in der Fortsetzung des Kult-Films "Top Gun" mitspielt. Die französische Schauspielerin Léa Seydoux und die US-Schauspielerin Kristen Stewart sind in einem Science-Fiction-Film des kanadischen Filmemachers David Cronenberg zu sehen.

Die Preise des Festivals werden am Samstag kommender Woche verliehen. Hollywood-Star Forest Whitaker soll eine Ehren-Palme für sein Lebenswerk bekommen.

A.Tucciarone--PV

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