Pallade Veneta - Rapper Psy fühlt sich zehn Jahre nach Superhit "Gangnam Style" frei und glücklich

Rapper Psy fühlt sich zehn Jahre nach Superhit "Gangnam Style" frei und glücklich


Rapper Psy fühlt sich zehn Jahre nach Superhit "Gangnam Style" frei und glücklich
Rapper Psy fühlt sich zehn Jahre nach Superhit "Gangnam Style" frei und glücklich / Foto: ANTHONY WALLACE - AFP

Sein Megahit "Gangnam Style" hat dem südkoreanischen Rapper Psy vor knapp zehn Jahren weltweiten Ruhm und Klickrekorde im Internet beschert. Angesichts des großen Erfolgs habe er damals aber auch einen großen Druck verspürt, sagte der 44-Jährige der Nachrichtenagentur AFP in einem Interview. Die Dinge wurden "schwerer und schwieriger", weil seine neuen Lieder fortan an "Gangnam Style" gemessen worden seien.

Textgröße ändern:

"Ich hatte eine große Abhängigkeit von dem Song. Aber wissen Sie, es ist zehn Jahre her, also bin ich jetzt wirklich frei", sagte Psy. Er sei heute "glücklicher denn je".

Das Video zu "Gangnam Style" hatte sich nach seiner Premiere auf Youtube im Juli 2012 rasend schnell verbreitet: Es war das erste Video, das auf der Online-Plattform die Marken von einer Milliarde und dann zwei Milliarden Klicks knackte.

In dem Song nimmt Psy das Leben im schicken Viertel Gangnam in Seoul auf die Schippe. Das Video wurde vor allem durch die furiose Tanzdarbietung zum Riesenerfolg: Der Tanz, der an einen Reiter auf einem Pferd erinnert, wurde rund um die Welt von Fans in eigenen Videos imitiert. Psy, der mit bürgerlichem Namen Park Jae Sang heißt, stand mit Madonna auf der Bühne, führte eine tanzende Menschenmenge vor dem Eiffelturm an und trat vor dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama auf.

Psy hat nach seinem Megahit "Gangnam Style" drei Alben herausgebracht, die neueste Platte "Psy 9th" erschien im April. Er habe noch viel vor, sagte Psy, der inzwischen sein eigenes Plattenlabel und eine Künstleragentur betreibt, im AFP-Interview. Auf "Gangnam Style" sei er weiterhin stolz. "Es ist die größte und schönste Trophäe meines Lebens", sagte der Musiker. "Auf der Bühne ist das meine stärkste Waffe".

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Tilly zu Moskauer Urteil: Das ist "zusätzliche Motivation"

Der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly hat gelassen auf seine Verurteilung in Abwesenheit durch ein russisches Gericht reagiert. "Solange das Grundgesetz hier in Deutschland gültig ist und ich nicht in Länder reise, wo es wirklich gefährlich werden kann, solange trifft mich das Urteil eigentlich nicht", sagte Tilly am Donnerstag dem Sender Phoenix. Das Urteil von achteinhalb Jahren Haft sei im Gegenteil auch "eine kleine zusätzliche Motivation".

Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor

Der Filmstar und Hobby-Pilot John Travolta stellt seinen ersten Film als Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes vor. Der Film erzähle die Geschichte eines Achtjährigen, der zum ersten Mal in einem Flugzeug reise, teilten die Organisatoren des Festivals am Donnerstag in Paris mit. Er basiere auf einem Buch, das Travolta 1997 veröffentlicht habe. Travolta hatte die Geschichte für seinen ältesten Sohn Jett geschrieben, der seit seiner Kindheit an Krampfanfällen litt und 2009 starb.

Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals

Wenige Tage nach Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder in Indonesien haben die dortigen Behörden die US-Tech-Giganten Google und Meta schon zum zweiten Mal wegen Nichteinhaltung des Gesetzes vorgeladen. Das Kommunikations- und Digitalministerium in dem südostasiatischen Land warnte die Mutterkonzerne von Plattformen wie Youtube und Facebook am Donnerstag vor "Sanktionen", sollten die beiden Unternehmen sich weiter nicht an das Gesetz halten.

US-Richter stoppt Trumps Ballsaal am Weißen Haus

Ein US-Bundesrichter hat einen Baustopp für den von US-Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal am Weißen Haus angeordnet. Für das Projekt fehle dem Präsidenten die Zustimmung des Kongresses, urteilte der Richter Richard Leon am Dienstag in Washington. Trump sei "nicht der Eigentümer" des Weißen Hauses, schrieb Leon zur Begründung. Der Richter gab damit einer Klage der Nationalen Stiftung für Denkmalpflege statt.

Textgröße ändern: