Pallade Veneta - Philippinischer Filmstar Nora Aunor mit 71 Jahren gestorben

Philippinischer Filmstar Nora Aunor mit 71 Jahren gestorben


Philippinischer Filmstar Nora Aunor mit 71 Jahren gestorben
Philippinischer Filmstar Nora Aunor mit 71 Jahren gestorben / Foto: TIZIANA FABI - AFP/Archiv

Sie war einer der größten Filmstars der Philippinen: Die Schauspielerin Nora Aunor ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Das teilte ihre Familie am Donnerstag mit. Aunor, die in ihrer jahrzehntelangen Karriere in 170 Filmen mitspielte und auch als Sängerin Erfolge feierte, soll nach Angaben der philippinischen Regierung mit einem Staatsbegräbnis geehrt werden.

Textgröße ändern:

"Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Nora Aunor bekannt, unserer geliebten Mutter und gefeierten Fernseh- und Filmschauspielerin", gab Aunors Adoptivtochter Lotlot de Leon im Onlinedienst Instagram bekannt. Sie starb demnach bereits am Mittwoch. Zur Todesursache machte die Familie keine Angaben.

Aunor wuchs als Nora Villamayor in einer armen Familie auf und verkaufte als Kind Snacks und Wasser an einem Bahnhof. Ihre Großmutter brachte ihr das Singen bei und mit 14 Jahren gewann sie einen Gesangswettbewerb. Ihren Durchbruch als Schauspielerin hatte sie 1967 mit einer Rolle in der Teenie-Komödie "All Over the World". Bekannt wurde sie dann vor allem als Filmpartnerin des Schauspielers Tirso Cruz III., mit dem sie zahlreiche Filme drehte und auch in Fernsehsendungen auftrat.

Kritikerlob bekam sie für ihre Rollen in den Filmdramen "Tatlong Taong Walang Diyos" ("Drei Jahre ohne Gott") und "Minsa'y Isang Gamu-gamo" ("Einmal im Monat"), die beide 1976 in die Kinos kamen. Aunor nahm außerdem zahlreiche Liedern auf, darunter der Hit "Pearly Shells" aus dem Jahr 1971. 2022 wurde sie als philippinische "Nationalkünstlerin" ausgezeichnet. Präsident Ferdinand Marcos Jr. erklärte am Donnerstag, Aunor sei für das südostasiatische Land "ein Geschenk" gewesen.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen

Im Fall einer vor mehr als sieben Jahren bei Ausschreitungen in Nordirland getöteten Journalistin sind drei Männer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Freispruch erging am Freitag durch einen Richter in Belfast nach mehr als zweijährigem Prozess. Die 29-jährige Reporterin Lyra McKee war im April 2019 in der nordirischen Stadt Derry - auch bekannt als Londonderry - erschossen worden.

250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA besucht Präsident Donald Trump am Freitag das Nationaldenkmal Mount Rushmore (geplante Ankunft Samstagfrüh MESZ). Das Denkmal zeigt die in den Berg gemeißelten Porträts von vier früheren Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Trump-Anhänger fordern, dort auch den 80-Jährigen zu verewigen. Geologen halten den Berg jedoch für zu porös.

Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt

Bei den jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben eines Verlages etwa 800.000 Bücher verbrannt. Das Hauptlagerhaus seines Logistikpartners sei zerstört werden, teilte der Verlag BookChef Publishing am Donnerstag im Onlinedienst Telegram mit. Dabei sei der größte Teil der Auflage verbrannt. Mitarbeiter seien aber nicht zu Schaden gekommen.

Sänger Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen

Der Sänger und Podcaster Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen. "Bei mir sind es schlimme Alpträume", sagte der 36-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch. "Ich schlafe ganz schlecht." Wiederkehrende Träume habe er nicht, mit einer Ausnahme: "Der alte Alptraum mit der Hexe - die hat hinter unserem Spielzeugkorb gewohnt", sagte der Tokio-Hotel-Sänger.

Textgröße ändern: