Pallade Veneta - Hollywood-Produzenten planen TV-Serie über Streit zwischen Gründern von Adidas und Puma

Hollywood-Produzenten planen TV-Serie über Streit zwischen Gründern von Adidas und Puma


Hollywood-Produzenten planen TV-Serie über Streit zwischen Gründern von Adidas und Puma
Hollywood-Produzenten planen TV-Serie über Streit zwischen Gründern von Adidas und Puma / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP

Der Streit zwischen den Brüdern und Gründern der deutschen Sportartikelhersteller Adidas und Puma soll zu einer TV-Serie verfilmt werden. Das gaben die Produzenten der Serie am Sonntag bekannt. "Jeder kennt die Marken, aber die Geschichte dahinter ist eine, die wir nicht wirklich komplett kennen", sagte der Drehbuchautor der Serie, Mark Williams, der Nachrichtenagentur AFP bei den Filmfestspielen in Cannes.

Textgröße ändern:

Die Hollywood-Filmproduktionsfirma No Fat Ego produziert die Serie, in der es um die Geschichte hinter den Firmen mit Sitz im bayerischen Herzogenaurach gehen soll. Adolf (genannt Adi) und Rudolf (genannt Rudi) hatten gemeinsam ein familieneigenes Schuhunternehmen geleitet, bevor sie sich während des Zweiten Weltkriegs zerstritten. Sie gründeten daraufhin zwei getrennte Marken - Adidas und Puma - und wurden Rivalen.

Einer der wunden Punkte, um den es in der Serie unter anderem gehen soll, ist die Geschichte der Brüder während des Zweiten Weltkriegs. Beide traten in den 1930er Jahren der NSDAP bei. Rudi kämpfte im Krieg und wurde bei seiner Rückkehr ins besiegte Deutschland von den Alliierten festgenommen. "Adi blieb zuhause und versuchte, sein Unternehmen am Leben zu halten", erklärte Drehbuchautor Mark Williams.

No Fat Ego will die Serie allein produzieren und sie anschließend verschiedenen Streamingplattformen anbieten. "Wir wollen die kreative Kontrolle haben", sagte der Chef der Produktionsfirma, Niels Juul, gegenüber AFP. Williams müsse für seine Arbeit "absolute Ruhe haben".

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt

Im milliardenschweren Rechtsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen die britische Rundfunkanstalt BBC hat ein US-Bundesrichter den Termin für die Verhandlung auf den Februar 2027 festgelegt. Richter Roy Altman bestimmte am Dienstag als Datum den 15. Februar 2027.

Narren und Jecken am Rhein feiern Beginn von Straßenkarneval mit Weiberfastnacht

Mit "Alaaf" und "Helau" haben zehntausende Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert. Pünktlich um 11.11 Uhr begann unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Start der Berlinale: Weimer nennt Filme "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde"

Zur Eröffnung des Filmfestivals Berlinale am Donnerstag hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Filme als "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde" bezeichnet. Drehbuch, Kamera und Leinwand seien keine bloßen Kunst-Utensilien, erklärte er in Berlin. "Kunstfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Diktatoren hassen den freien Geist." Deshalb sei es so wichtig, die Filme verfolgter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, betonte Weimer.

Straßenkarneval im Rheinland beginnt mit Weiberfastnacht

Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen feiern am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals. Um 11.11 Uhr beginnt unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Textgröße ändern: