Pallade Veneta - Südkorea: Letztes Mitglied der K-Pop-Band BTS beendet Zivildienst

Südkorea: Letztes Mitglied der K-Pop-Band BTS beendet Zivildienst


Südkorea: Letztes Mitglied der K-Pop-Band BTS beendet Zivildienst
Südkorea: Letztes Mitglied der K-Pop-Band BTS beendet Zivildienst / Foto: KEVIN WINTER - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Nach jahrelanger Pause sind sie wieder vereint: Mit dem Sänger Suga haben alle Mitglieder der südkoreanischen K-Pop-Band BTS ihren Militär- beziehungsweise Zivildienst beendet. Sugas Zivildienst ende am Samstag um 23:59 Uhr (Ortszeit, 16:59 MESZ), erklärte die südkoreanische Militärdienstbehörde. Nach Angaben seiner Plattenfirma hatte der Megastar seine verbliebenen Urlaubstage genutzt und den Zivildienst bereits am Mittwoch beendet.

Textgröße ändern:

In einer Nachricht an die Fans der Gruppe bedankte sich der BTS-Sänger. "Ich möchte mich von ganzem Herzen bei unseren Fans bedanken, die all diese Zeit auf mich gewartet haben", erklärte Suga in dem Onlinedienst Weverse. "Ich habe euch so sehr vermisst."

Seit 2022 haben alle BTS-Musiker den Armeedienst angetreten, was für die Band eine Auszeit bedeutete. Der Armeedienst ist in Südkorea für jeden gesunden Mann bis zu seinem 30. Lebensjahr verpflichtend.

Vergangene Woche wurden die Sänger Jimin und Jungkook beim Verlassen ihres Stützpunktes von mehr als tausend Fans bejubelt. Zuvor waren bereits die BTS-Mitglieder RM und V nach Abschluss ihrer Dienstzeit aus der Armee entlassen worden. Zwei andere Bandmitglieder hatten bereits im vergangenen Jahr ihren obligatorischen Dienst beendet.

Die Gruppe hat angekündigt, demnächst "eine bessere Version" von sich selbst zu präsentieren. Alle sieben Mitglieder haben bereits neue Verträge mit ihrer Künstleragentur unterzeichnet, Experten rechnen mit baldigen gemeinsamen Aktivitäten.

BTS gilt als das bedeutendste kulturelle Phänomen Südkoreas und ist der erfolgreichste Musikexport des Landes. Die für ihre minutiös einstudierten Tanzchoreografien bekannte Boygroup füllte vor ihrer wegen der Militärdienste ihrer Mitglieder eingelegten Pause Stadien in aller Welt, auch in Deutschland, Großbritannien und den USA stürmte sie die Charts. Nach Einschätzung von Südkoreas Regierung hat BTS der Wirtschaft des Landes jährlich umgerechnet einige Milliarden Euro eingebracht.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Taiwanische Autorin Yang Shuang Zi erhält Booker-Literaturpreis

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi. Sie wurde am Dienstag von der Jury in London für ihren Roman "Taiwan Travelogue" ausgezeichnet. Yang ist die erste Taiwanerin, die den Preis gewinnt. Zudem wurde erstmals ein im Original auf Mandarin verfasstes Buch ausgezeichnet.

London hofft auf Einnahmen in Milliardenhöhe durch Konzerte von Harry Styles

London kann durch mehrere für den Sommer geplante Konzerte des britischen Popstars Harry Styles auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe hoffen. Die Fans könnten pro Kopf etwa 981 Pfund (umgerechnet 1130 Euro) für die zwölf geplanten Konzerte ausgeben, erklärte das britische Finanzunternehmen Barclays am Dienstag. Insgesamt seien dies mehr als eine Milliarde Pfund, die Fans in die Tickets sowie ihre Anreise, Unterkünfte, Outfits und Merchandise-Artikel stecken könnten.

Textgröße ändern: