Pallade Veneta - Polizei: Trotz hoher abstrakter Gefährdungslage keine konkrete Gefahr für Oktoberfest

Polizei: Trotz hoher abstrakter Gefährdungslage keine konkrete Gefahr für Oktoberfest


Polizei: Trotz hoher abstrakter Gefährdungslage keine konkrete Gefahr für Oktoberfest
Polizei: Trotz hoher abstrakter Gefährdungslage keine konkrete Gefahr für Oktoberfest / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Die Polizei geht kurz vor dem Beginn des Münchner Oktoberfests von einer "hohen abstrakten Gefährdungslage" aus. Hinweise oder Erkenntnisse für eine konkrete Gefährdung der Besucher des am Samstag startenden größten Volksfests der Welt gebe es aber nicht, teilte das Münchner Polizeipräsidium am Mittwoch mit. Insgesamt würden etwa 600 Polizistinnen und Polizisten während der gut zwei Wochen dauernden Wiesn eingesetzt.

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Das bereits für das Festgelände auf der Münchner Theresienwiese geltende Messerverbot sei nun erstmals auch auf das nähere Umfeld ausgeweitet worden. Das Mitführen jeder Art von Messern ist untersagt. Wer ein Messer dabei habe, begehe eine Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz und müsse ein Bußgeld zahlen. Beibehalten werde auch das Cannabisverbot. Hier werden für Kiffer auf dem Oktoberfest 500 bis 1500 Euro Bußgeld fällig.

Die Bundespolizei erklärte, erstmals beim Oktoberfest ein sogenanntes Multisensorfahrzeug einzusetzen. Dies sei mit Wärmebild- und Lasertechnik ausgestattet. Es würden dort Videoaufzeichnungen in Echtzeit verarbeitet. Mit Hilfe der Technik sollten unter anderem Überschreitungen der Bahngleise schnell erkannt werden. So sollten Gefahren frühzeitig erkannt werden.

Ziel sei, die Gleissperrungen während der Wiesn auf ein Minimum zu reduzieren. In der Vergangenheit war es immer wieder zum Erliegen des Bahnverkehrs gekommen, weil Betrunkene die Gleise betraten. Im vergangenen Jahr etwa betrat ein Oktoberfestbesucher die Gleise zum Pinkeln, eine nahende S-Bahn konnte nach einer Sofortbremsung kurz vor dem Mann stoppen.

Das Oktoberfest beginnt am Samstag und dauert bis zum 5. Oktober. Es ist das weltweit größte Volksfest mit jährlich mehr als sechs Millionen Besuchern. Neben zahlreichen Karussells und Fahrgeschäften locken insbesondere die 14 großen und 21 kleinen Festzelte Touristen und Einheimische. Die von den Münchner Brauereien versorgten Zelte sorgen alljährlich für einen großen Bierabsatz. Im vergangenen Jahr wurden sieben Millionen Maß Bier auf der Wiesn ausgeschenkt.

F.Amato--PV

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