Pallade Veneta - Latino-Rapper Bad Bunny mokiert sich über Kritik an seinem Super-Bowl-Auftritt

Latino-Rapper Bad Bunny mokiert sich über Kritik an seinem Super-Bowl-Auftritt


Latino-Rapper Bad Bunny mokiert sich über Kritik an seinem Super-Bowl-Auftritt
Latino-Rapper Bad Bunny mokiert sich über Kritik an seinem Super-Bowl-Auftritt / Foto: Ricardo ARDUENGO - AFP/Archiv

Der puertoricanische Rapper Bad Bunny hat sich über die Empörung von Konservativen und Rechtspopulisten in den USA über seinen Auftritt in der Halbzeitshow des nächsten Super Bowl mokiert. Bei einem Gastauftritt in der legendären Comedy-Show "Saturday Night Live" sagte der Weltstar des Latino-Rap, er sei "sehr glücklich" über das Konzert beim Finale der National Football League (NFL) am 8. Februar. "Und ich glaube, alle sind glücklich darüber, sogar Fox News."

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Es folgte eine Montage mit jeweils einem Wort von Moderatoren des rechtsgerichteten Nachrichtensenders Fox News und von Politikern der Republikaner von US-Präsident Donald Trump, was zusammen den Satz ergab: "Bad Bunny ist mein Lieblingsmusiker und er sollte der nächste Präsident werden."

Bad Bunny wechselte dann ins Spanische und erläuterte, warum sein Auftritt ein Gewinn für alle Latinos in den USA sei. "Unsere Fußabdrücke und unser Beitrag in diesem Land - niemand wird das jemals wegnehmen oder auslöschen können", sagte der Rapper. Der 31-Jährige wechselte dann zurück ins Englische und sagte: "Wenn Sie nicht verstanden haben, was ich gerade gesagt habe, dann haben Sie vier Monate Zeit zu lernen."

Die NFL hatte vor einer Woche verkündet, dass Bad Bunny in der Halbzeitshow des Super Bowl auftreten wird, ein Mega-Spektakel, das Jahr für Jahr mehr als 100 Millionen Fernsehzuschauer anzieht. Bei Konservativen und Rechtspopulisten sorgte das für wütende Reaktionen.

Bad Bunny hatte kürzlich angekündigt, bei seiner nächsten Welttournee keine Konzerte in den USA geben zu wollen. Grund ist die Befürchtung, dass seine häufig hispanischen Fans bei den Auftritten Ziel von Razzien der US-Einwanderungspolizei ICE werden könnten. Unter Präsident Trump geht die ICE mit rabiaten Methoden gegen irreguläre Einwanderer vor.

Kritiker finden auch, dass beim Super Bowl nicht ein Künstler auftreten sollte, der in erster Linie auf Spanisch singt. Benito Antonio Martínez Ocasio, wie Bad Bunny mit bürgerlichem Namen heißt, hatte erst kürzlich in Puerto Ricos Hauptstadt San Juan eine Konzertreihe mit dem Namen "No Me Quiero Ir De Aqui" (Ich will nicht von hier weggehen) beendet - eine Ode an seine Heimatinsel in der Karibik, die zu den USA gehört.

E.Magrini--PV

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