Pallade Veneta - Macron will Handyverbot an Schulen auf Oberstufe ausdehnen

Macron will Handyverbot an Schulen auf Oberstufe ausdehnen


Macron will Handyverbot an Schulen auf Oberstufe ausdehnen
Macron will Handyverbot an Schulen auf Oberstufe ausdehnen / Foto: David GRAY - AFP/Archiv

Das Handyverbot an französischen Schulen soll vom kommenden Schuljahr an bis zur Oberstufe ausgedehnt werden. "Zum Schuljahresbeginn wollen wir keine Mobiltelefone mehr an Gymnasien", sagte Macron am Freitag bei einem Gespräch mit Leserinnen und Lesern von Regionalzeitungen im ostfranzösischen Mirecourt. "Wir wollen das durchziehen, die Botschaft lautet: Das ist kein Ort dafür, hier seid Ihr zum Lernen und zum Austausch", betonte Macron, der sich seit Jahren dafür einsetzt, Kinder und Jugendliche von Bildschirmen fernzuhalten.

Textgröße ändern:

Das Bildungsministerium sei bereits dabei, eine entsprechende Regelung vorzubereiten, sagte Macron. Das Nutzen von Mobiltelefonen ist bereits seit 2018 an französischen Vor- und Grundschulen und in der Mittelstufe (collège) verboten. Das Verbot wird allerdings mit unterschiedlichem Erfolg umgesetzt. Seit dem laufenden Schuljahr sollen Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe ihre Mobiltelefone vor Unterrichtsbeginn abgeben. Der Gebrauch von Handys ist auch außerhalb des Unterrichts untersagt.

Es zählt allerdings zu beliebten Tricks, zu erklären, kein Telefon dabei zu haben - oder einfach ein Zweittelefon abzugeben.

Im September hatte eine parlamentarische Untersuchungskommission in Frankreich zudem ein Verbot von Plattformen wie Tiktok und Instagram für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren gefordert. Macron tritt seit längerem für ein solches Verbot ein. Im kommenden Jahr soll in Frankreich eine App getestet werden, mit der das Alter von Nutzern besser geprüft werden kann.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt

Im milliardenschweren Rechtsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen die britische Rundfunkanstalt BBC hat ein US-Bundesrichter den Termin für die Verhandlung auf den Februar 2027 festgelegt. Richter Roy Altman bestimmte am Dienstag als Datum den 15. Februar 2027.

Narren und Jecken am Rhein feiern Beginn von Straßenkarneval mit Weiberfastnacht

Mit "Alaaf" und "Helau" haben zehntausende Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert. Pünktlich um 11.11 Uhr begann unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Start der Berlinale: Weimer nennt Filme "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde"

Zur Eröffnung des Filmfestivals Berlinale am Donnerstag hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Filme als "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde" bezeichnet. Drehbuch, Kamera und Leinwand seien keine bloßen Kunst-Utensilien, erklärte er in Berlin. "Kunstfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Diktatoren hassen den freien Geist." Deshalb sei es so wichtig, die Filme verfolgter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, betonte Weimer.

Straßenkarneval im Rheinland beginnt mit Weiberfastnacht

Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen feiern am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals. Um 11.11 Uhr beginnt unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Textgröße ändern: