Pallade Veneta - Illegalge Produkte: Französische Justiz befasst sich mit Shein-Sperre

Illegalge Produkte: Französische Justiz befasst sich mit Shein-Sperre


Illegalge Produkte: Französische Justiz befasst sich mit Shein-Sperre
Illegalge Produkte: Französische Justiz befasst sich mit Shein-Sperre / Foto: Dimitar DILKOFF - AFP/Archiv

Die Justiz hat sich am Freitag in Paris mit einer möglichen Sperre des asiatischen Onlinehändlers Shein befasst. Der französische Staat fordert wegen des Verkaufs illegaler Waren - darunter pädopornographische Sexpuppen, Waffen und Medikamente - eine Sperrung von drei Monaten. Shein bezeichnete die Forderung als ungerechtfertigt und unangemessen. Mit einer Entscheidung wird in den kommenden Tagen gerechnet.

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Shein betont, dass es die illegalen Produkte umgehend aus dem Verkauf gezogen und das gesamte Angebot von Drittanbietern vorerst gesperrt habe. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits erklärt, die Forderung des Staates nicht zu unterstützen. Eine Sperre der Plattform sei mit Blick auf die Gesetzgebung des Menschenrechtsgerichtes in Straßburg "unangemessen", sagte eine Staatsanwältin bei dem ersten Gerichtstermin in der vergangenen Woche, bei dem das Verfahren dann verschoben worden war.

Unabhängig davon ermittelt die Justiz weiter gegen Shein wegen des Verkaufs kinderpornografischer Produkte. Im Fall einer Verurteilung drohen den Verantwortlichen bis zu sieben Jahre Haft und eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro. Fehlende Schranken für Minderjährige und der Verkauf von Waffen könnten ihrerseits je drei Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro nach sich ziehen.

Eine Gruppe französischer Handelsverbände und Marken hat Shein zudem wegen unlauterer Konkurrenz verklagt. Shein hatte Anfang November unter heftigen Protesten einen ersten dauerhaften Laden in einem Traditionskaufhaus gegenüber dem Pariser Rathaus eröffnet. Kritiker werfen Shein auch vor, den europäischen Markt mit Billigkleidung zu überschwemmen.

Y.Destro--PV

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