Pallade Veneta - Tod von US-Regisseur Reiner und seiner Frau: Sohn Nick unter Mordverdacht

Tod von US-Regisseur Reiner und seiner Frau: Sohn Nick unter Mordverdacht


Tod von US-Regisseur Reiner und seiner Frau: Sohn Nick unter Mordverdacht
Tod von US-Regisseur Reiner und seiner Frau: Sohn Nick unter Mordverdacht / Foto: Michael Tran - AFP

Nach dem gewaltsamen Tod von US-Regisseur Rob Reiner und seiner Frau steht dessen Sohn Nick nach Polizeiangaben unter Mordverdacht. Der Polizeichef von Los Angeles, Jim McDonnell, sagte am Montag, der 32-Jährige sei unter dem Verdacht festgenommen worden, seine Eltern getötet zu haben. "Ihm wird Mord vorgeworfen", betonte McDonnell.

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Laut der Gefängnisakte, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, wurde Nick Reiner am Sonntagabend (Ortszeit) festgenommen und in eine Haftanstalt in Los Angeles überstellt. Der Akte zufolge könnte der 32-Jährige gegen eine Kaution von vier Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) wieder auf freien Fuß kommen.

Nick Reiner ist der jüngste Sohn des Regisseurs und seiner Frau Michele Singer und hatte jahrelang mit Drogenproblemen zu kämpfen. Rob Reiner und sein Sohn verarbeiteten ihre Beziehung 2016 in dem Film "Being Charlie - Zurück ins Leben".

Regisseur Rob Reiner, unter anderem bekannt durch den Filmklassiker "Harry und Sally", sowie seine Frau waren am Sonntag leblos mit Stichwunden in ihrem Haus in Los Angeles gefunden worden. Die Polizei vermutet, beide seien Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Promi-Website "TMZ" berichtete, eine der Töchter des Paares habe ein Familienmitglied belastet.

US-Präsident Donald Trump heizte derweil Spekulationen an, der Tod des Regisseurs und seiner Frau hänge mit dessen kritischer Einstellung zum Präsidenten zusammen. Trump schrieb in seinem Onlinedienst Truth Social, Reiner sei "Berichten zufolge aufgrund der Wut (gestorben), die er bei anderen auslöste durch seine massive, unbeirrbare und unheilbare Erkrankung an einer geistig lähmenden Krankheit namens Trump-Wahn-Syndrom".

Reiner stand politisch der Demokratischen Partei nahe und hatte Trump wiederholt kritisiert. Der US-Präsident lieferte keine Belege für seine Vermutung, dies sei ein Grund für seinen Tod. Unklar ist auch, auf welche "Berichte" sich Trump bezieht.

Trump-Kritiker in den Reihen seiner Republikanischen Partei kritisierten die Äußerungen des Präsidenten scharf. "Unabhängig davon, wie man zu Rob Reiner stand, ist dies eine unangemessene und respektlose Diskussion über einen Mann, der gerade brutal ermordet wurde", schrieb der republikanische Abgeordnete Thomas Massie im Onlinedienst X. "Dies ist eine Familientragödie, es geht nicht um Politik oder politische Feinde", betonte die Abgeordnete Marjorie Taylor Greene, die sich mit Trump im Streit um die Freigabe der Akten zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein überworfen hatte.

H.Lagomarsino--PV

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