Pallade Veneta - Greatful Dead-Gitarrist Bob Weir im Alter von 78 Jahren gestorben

Greatful Dead-Gitarrist Bob Weir im Alter von 78 Jahren gestorben


Greatful Dead-Gitarrist Bob Weir im Alter von 78 Jahren gestorben
Greatful Dead-Gitarrist Bob Weir im Alter von 78 Jahren gestorben / Foto: SUZANNE CORDEIRO - AFP/Archiv

Der Mitgründer und Gitarrist der legendären US-Rockband Greatful Dead, Bob Weir, ist tot. Der Musiker und Songwriter starb im Alter von 78 Jahren, wie seine Familie am Samstag (Ortszeit) auf Weirs Website und im Onlinedienst Instagram mitteilte. Er sei "friedlich im Kreis seiner Angehörigen eingeschlafen".

Textgröße ändern:

Angaben zum Ort und Zeitpunkt seines Todes wurden zunächst nicht gemacht. Der Erklärung zufolge starb er wegen Lungenproblemen im Zusammenhang mit einer zuvor besiegten Krebserkrankung.

"Bobby" Weir sei mehr als 60 Jahre lang aktiv gewesen, hieß es in der Erklärung weiter. Er werde "für immer eine Leitfigur" bleiben, dessen "einzigartige Kunstfertigkeit" die US-Musik neu geprägt habe. "Seine Arbeit hat mehr bewirkt, als nur Räume mit Musik zu füllen; sie war wie warmes Sonnenlicht, das die Seele erfüllte." Generationen von Fans würden die von der Musik geschaffene "Gemeinschaft" mit sich tragen.

Grateful Dead war eine 1965 gegründete US-Rockband aus San Francisco um den 1995 gestorbenen Sänger und Gitarristen Jerry Garcia. Zu ihr gehörten neben Garcia und Weir die Musiker Ron "Pigpen" McKernan, Phil Lesh und Bill Kreutzmann. Zu den größten Hits der Musiker gehörten "Touch of Grey", "Cassidy" und "Lost Sailor".

Die Band war bekannt dafür, niemals mit derselben Show zweimal aufzutreten. Auch für die Entwicklung der Fankultur setzte Greatful Dead Akzente: Ihre Anhänger - auch "Deadheads" genannt - lebten in Hippie-Kommunen, nahmen Konzertmitschnitte auf und tauschten sie untereinander aus.

Nach Garcias Tod löste sich die Band auf, Weir trat aber in den vergangenen Jahren weiterhin mit der Gruppe Dead & Company auf. 1994 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

L.Barone--PV

Empfohlen

Tötung von Journalistin in Nordirland: Drei Männer vom Mord-Vorwurf freigesprochen

Im Fall einer vor mehr als sieben Jahren bei Ausschreitungen in Nordirland getöteten Journalistin sind drei Männer vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Freispruch erging am Freitag durch einen Richter in Belfast nach mehr als zweijährigem Prozess. Die 29-jährige Reporterin Lyra McKee war im April 2019 in der nordirischen Stadt Derry - auch bekannt als Londonderry - erschossen worden.

250-Jahr-Feiern: Trump besucht am Freitag Nationaldenkmal Mount Rushmore

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA besucht Präsident Donald Trump am Freitag das Nationaldenkmal Mount Rushmore (geplante Ankunft Samstagfrüh MESZ). Das Denkmal zeigt die in den Berg gemeißelten Porträts von vier früheren Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Trump-Anhänger fordern, dort auch den 80-Jährigen zu verewigen. Geologen halten den Berg jedoch für zu porös.

Verlag: 800.000 Bücher bei russischem Angriff auf Kiew verbrannt

Bei den jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben eines Verlages etwa 800.000 Bücher verbrannt. Das Hauptlagerhaus seines Logistikpartners sei zerstört werden, teilte der Verlag BookChef Publishing am Donnerstag im Onlinedienst Telegram mit. Dabei sei der größte Teil der Auflage verbrannt. Mitarbeiter seien aber nicht zu Schaden gekommen.

Sänger Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen

Der Sänger und Podcaster Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen. "Bei mir sind es schlimme Alpträume", sagte der 36-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch. "Ich schlafe ganz schlecht." Wiederkehrende Träume habe er nicht, mit einer Ausnahme: "Der alte Alptraum mit der Hexe - die hat hinter unserem Spielzeugkorb gewohnt", sagte der Tokio-Hotel-Sänger.

Textgröße ändern: