Pallade Veneta - Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an Philipp Blom

Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an Philipp Blom


Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an Philipp Blom
Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an Philipp Blom / Foto: © Philipp Blom (Bildquelle: Philipp Blom / Peter Rigaud)

Auszeichnung für den Historiker und Publizisten; Förderpreis für die Künstlerin Noa Jansma. Preisverleihung am 10. Mai 2026 in Wolfenbüttel.

Textgröße ändern:

Der Lessing-Preis für Kritik 2026 geht an den Historiker und Publizisten Philipp Blom. Die Jury würdigt damit einen Autor, der historische Analyse, philosophische Reflexion und öffentliche Intervention auf besondere Weise verbindet und zentrale Gegenwartsfragen in geschichtlicher Perspektive verhandelt.

Der Förderpreis wird in diesem Jahr an die niederländische Künstlerin Noa Jansma vergeben. In ihren Arbeiten an der Schnittstelle von Kunst, Kritik und digitaler Ökonomie untersucht sie Eigentumslogiken, Datenökonomien und Formen der Aneignung im digitalen Kapitalismus.

Der Lessing-Preis für Kritik wird von der Braunschweigischen Stiftung, der Lessing-Akademie e.V. und der Stadt Wolfenbüttel vergeben. Die Preisverleihung findet am 10. Mai 2026 um 11 Uhr im Lessingtheater Wolfenbüttel statt.

Firmenbeschreibung
Die Lessing-Akademie e.V. mit Sitz in Wolfenbüttel ist eine überregional tätige, gemeinnützige Einrichtung zur Förderung von Wissenschaft, Kultur und Bildung. Sie widmet sich der Erforschung, Vermittlung und Aktualisierung des Denkens Gotthold Ephraim Lessings sowie der Aufklärung als kritischer Tradition. In Kooperation mit wissenschaftlichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Partnern entwickelt die Lessing-Akademie Veranstaltungsformate, Publikationen und Bildungsangebote. Gemeinsam mit der Braunschweigischen Stiftung und der Stadt Wolfenbüttel vergibt sie den Lessing-Preis für Kritik.

Kontakt
Lessing-Akademie e.V.
Manuel Zink
Schlossplatz 2
38304 Wolfenbüttel
05331
808227
https://www.lessing-akademie.de

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Taiwanische Autorin Yang Shuang Zi erhält Booker-Literaturpreis

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi. Sie wurde am Dienstag von der Jury in London für ihren Roman "Taiwan Travelogue" ausgezeichnet. Yang ist die erste Taiwanerin, die den Preis gewinnt. Zudem wurde erstmals ein im Original auf Mandarin verfasstes Buch ausgezeichnet.

London hofft auf Einnahmen in Milliardenhöhe durch Konzerte von Harry Styles

London kann durch mehrere für den Sommer geplante Konzerte des britischen Popstars Harry Styles auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe hoffen. Die Fans könnten pro Kopf etwa 981 Pfund (umgerechnet 1130 Euro) für die zwölf geplanten Konzerte ausgeben, erklärte das britische Finanzunternehmen Barclays am Dienstag. Insgesamt seien dies mehr als eine Milliarde Pfund, die Fans in die Tickets sowie ihre Anreise, Unterkünfte, Outfits und Merchandise-Artikel stecken könnten.

Textgröße ändern: