Pallade Veneta - Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken

Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken


Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken
Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken / Foto: GABRIEL BOUYS - AFP

Weil dem Sportchef der öffentlich-rechtlichen italienischen Rundfunkanstalt RAI bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele einige peinliche Fehler unterlaufen sind, wollen Sportjournalisten des Senders in einen Streik treten. Die dreitägige Arbeitsniederlegung solle nach den derzeit in Italien stattfindenden Olympischen Spielen stattfinden, erklärte die Gewerkschaft der RAI-Sportjournalisten am Montag. Zudem wollten die Journalisten ihre Olympia-Beiträge nicht mehr mit ihren Namen versehen. In einer Erklärung war die Rede von der "schlimmsten Demütigung von RAI Sport".

Textgröße ändern:

RAI-Sport-Chef Paolo Petrecca waren bei der Kommentierung der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am Freitag zahlreiche Fehler unterlaufen. So verwechselte er die Italienerin Matilda De Angelis mit der deutlich älteren US-Sängerin Mariah Carey und die Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees, Kirsty Coventry, mit der Tochter des italienischen Präsidenten. Außerdem bezeichnete er das Mailänder San-Siro-Stadion fälschlicherweise als "Olympiastadion".

Beim Einlauf bei der Nationenparade bezeichnete er die spanischen Athleten als "immer sehr heiß" und sagte über die chinesischen Athleten, dass "natürlich viele von ihnen Handys in der Hand haben".

In der Erklärung der Gewerkschaften der RAI-Sportjournalisten hieß es, die Rundfunkanstalt solle endlich "den Schaden anerkennen, den der Direktor von RAI Sport angerichtet hat". Italienische Medien berichteten, dass Petrecca nicht die Schlussfeier der Olympischen Spiele kommentieren dürfe.

Nominierungen für Spitzenpositionen bei der RAI werden häufig als politisch angesehen. Petrecca wurde in der Vergangenheit vorgeworfen, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni zu positiv darzustellen. Zuvor war er Leiter von RAI News.

C.Conti--PV

Empfohlen

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Taiwanische Autorin Yang Shuang Zi erhält Booker-Literaturpreis

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi. Sie wurde am Dienstag von der Jury in London für ihren Roman "Taiwan Travelogue" ausgezeichnet. Yang ist die erste Taiwanerin, die den Preis gewinnt. Zudem wurde erstmals ein im Original auf Mandarin verfasstes Buch ausgezeichnet.

London hofft auf Einnahmen in Milliardenhöhe durch Konzerte von Harry Styles

London kann durch mehrere für den Sommer geplante Konzerte des britischen Popstars Harry Styles auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe hoffen. Die Fans könnten pro Kopf etwa 981 Pfund (umgerechnet 1130 Euro) für die zwölf geplanten Konzerte ausgeben, erklärte das britische Finanzunternehmen Barclays am Dienstag. Insgesamt seien dies mehr als eine Milliarde Pfund, die Fans in die Tickets sowie ihre Anreise, Unterkünfte, Outfits und Merchandise-Artikel stecken könnten.

Textgröße ändern: