Pallade Veneta - Washington: Goldene Toilette zum Protest gegen Trump aufgestellt

Washington: Goldene Toilette zum Protest gegen Trump aufgestellt


Washington: Goldene Toilette zum Protest gegen Trump aufgestellt
Washington: Goldene Toilette zum Protest gegen Trump aufgestellt / Foto: Oliver Contreras - AFP

Mit einer goldenen Toilette auf einem Kunstmarmor-Sockel protestiert ein Künstlerkollektiv in Washington gegen US-Präsident Donald Trump. "Ein Thron für einen König" heißt es auf einer Plakette an der Installation, die seit Montag nahe dem Denkmal für den früheren Präsidenten Abraham Lincoln in der US-Hauptstadt zu sehen ist. Zahlreiche Passanten ließen sich auf der Toilette sitzend fotografieren.

Textgröße ändern:

"In einer Zeit beispielloser Spaltung, eskalierender Konflikte und wirtschaftlicher Turbulenzen hat sich Präsident Trump auf das konzentriert, was wirklich zählt: die Neugestaltung des Lincoln-Badezimmers im Weißen Haus", heißt es auf der Plakette weiter. "Dies, sein krönender Erfolg, ist eine kühne Erinnerung daran, dass der Präsident nicht nur Geschäftsmann ist, sondern sich um das Geschäft kümmert."

Trump hatte die Renovierung des nach Lincoln benannten Badezimmers im Weißen Haus im Oktober angekündigt. Dabei sollen goldene Armaturen und echter Marmor zum Einsatz kommen. Kritiker werfen Trump vor, sich wie ein autoritärer Herrscher zu verhalten. Unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) demonstrierten am Samstag Millionen Menschen in den USA gegen den US-Präsidenten.

Die Skulptur geht auf eine Künstlergruppe namens Secret Handshake (Geheimer Handschlag) zurück, die die Namen ihrer Mitglieder nicht veröffentlichen will. Das Logo der Gruppe ist auf einer Toilettenpapierrolle zu lesen. Ein Mitglied der Gruppe sagte der "Washington Post", unter Trump fühle sich alles düster und hoffnungslos an. Die Installation drücke eine "Unbeschwertheit aus, die eine Art Atempause von der Dunkelheit sein könnte".

Die Gruppe hatte im Herbst bereits eine andere Statue in Washington aufgestellt, die Trump und den Sexualverbrecher Jeffrey Epstein händehaltend in Tanzpose zeigt. Die Installation hieß "Best friends " (beste Freunde).

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident

Wegen Verunglimpfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den Angeklagten wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten und Billigung von Straftaten schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage ging es in dem Verfahren um einen Reaktion des Mannes in einem sozialen Netzwerk.

"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes

Das frühere Supermodel Cindy Crawford hat sich erstmals öffentlich zum Tod ihres Sohnes Presley Gerber im Alter von nur 27 Jahren geäußert. "Wir sind untröstlich, unseren geliebten Sohn und Bruder verloren zu haben", schrieb Crawford am Sonntag im Namen ihrer Familie im Onlinedienst Instagram. Nach dem Tod von Presley Gerber im September in einer Entzugsklinik in Kalifornien hatte die Familie darum gebeten, in "dieser schweren Zeit" ihre Privatsphäre zu respektieren.

16. Auftritt in fünf Wochen: Céline Dion beendet Konzertreihe nahe Paris

Mit ihrem 16. Auftritt in fünf Wochen hat die kanadische Sängerin Céline Dion ihre Konzertreihe in Frankreich beendet. Die Gesangsdiva trat am Samstagabend vor mehr als 30.000 begeisterten Fans in der ausverkauften Plenitude Arena in Nanterre bei Paris auf.

Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, bezeichnet sich trotz Zweifeln an ihrem Lebenslauf weiterhin als Anwältin - obwohl Interviewäußerungen der 41-Jährigen darauf schließen lassen, dass sie in den USA keine Anwaltszulassung hat. Dem Portal "Real Americas"s Voice" sagte sie am Donnerstag, sie habe sich für die Anwaltsprüfung angemeldet, sei dann aber wegen des bevorstehenden Umzugs mit ihrem Mann nach China "abgelenkt und überfordert" gewesen.

Textgröße ändern: