Pallade Veneta - Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren

Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren


Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren
Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren / Foto: Michaela STACHE - AFP/Archiv

Die Schauspielerin Uschi Glas hadert mit verpassten künstlerischen Gelegenheiten im Autorenkino des sogenannten Neuen Deutschen Films der 60er und 70er Jahre. Wegen ihrer Weigerung, sich für linke Positionen vereinnahmen zu lassen, sei sie "draußen" gewesen, kritisierte die 82-Jährige im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Mitteilung vom Freitag. "Ich hätte meine Seele nicht verkaufen können - ich fühlte mich wirklich erpresst."

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Sie habe "immer gute Filme machen, interessante Rollen spielen" wollen, ergänzte Glas. Aber der Schauspielberuf sei auch ihre Einkommensquelle gewesen, deshalb habe sich aufgrund der Ablehnung bei "den jungen Regisseuren" zunächst auf kommerzielle Produktionen verlegt - etwa "Paukerfilme, Komödien, die beim Publikum großen Anklang fanden".

Der Neue Deutsche Film war ein von der 68er-Protestbewegung geprägter avantgardistischer Stil, der bewusst mit dem bisherigen westdeutschen Nachkriegskino brach. Maßgebliche Regisseure waren unter anderem Werner Herzog, Volker Schlöndorff, Rainer Maria Fassbinder und Wim Wenders.

M.Romero--PV

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