Pallade Veneta - Organisatoren: 770.000 Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin

Organisatoren: 770.000 Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin


Organisatoren: 770.000 Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin
Organisatoren: 770.000 Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Bei strahlendem Sonnenschein haben hunderttausende Menschen am Sonntag in Berlin den Karneval der Kulturen gefeiert. Beim traditionellen Festumzug waren wieder schwungvolle Tänze und buntschillernde Kostüme aus der ganzen Welt zu sehen sowie Instrumente und Rhythmen der vielfältigsten Art zu hören. Rund 70 Gruppen und etwa 4000 Tänzerinnen und Tänzer, Musikerinnen und Musiker und andere Repräsentanten globaler kultureller Vielfalt nahmen an dem Umzug teil.

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Nach Angaben der Organisatoren verfolgten rund 770.000 Besucherinnen und Besucher den Umzug, der bei hochsommerlichen Temperaturen von bis zu fast 30 Grad stattfand. Wie schon im vergangenen Jahr verlief der Umzug wieder durch die breiten Straßen im Berliner Stadtteil Friedrichshain. In den früheren Jahren hatte die Parade immer im Stadtteil Kreuzberg stattgefunden.

Der Karneval der Kulturen findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Den Anfang des Umzugs machte mit brasilianischen Rhythmen die Gruppe Sapucaiu no Samba, deren Mitglieder in den Farben Grün und Braun einen Mangrovenwald simulierten und zur Überwindung sozialer Ungleichheit aufriefen. Danach folgte die Gruppe Org. por Bolivia in bolivianischen Trachten. Die Polizei war mit rund 1500 Beamten im Einsatz.

Nach Angaben einer Sprecherin der Organisatoren verlief der Umzug in "sehr guter Stimmung" und reibungslos. Der Karneval der Kulturen hatte am Freitag mit einem Straßenfest auf dem Kreuzberger Blücherplatz begonnen, auf dem Platz geht er auch noch am Pfingstmontag weiter.

Der Karneval der Kulturen findet seit 1996 am Pfingstwochenende statt. Mit ihm wird für kulturelle Vielfalt und künstlerische Freiheit geworben. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und schrumpfender kultureller Räume sei er ein "wichtiges Zeichen für Solidarität, Teilhabe und demokratisches Miteinander", erklärten die Veranstalter.

L.Guglielmino--PV

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