Pallade Veneta - Deutscher Filmpreis geht an "In die Sonne schauen"

Deutscher Filmpreis geht an "In die Sonne schauen"


Deutscher Filmpreis geht an "In die Sonne schauen"
Deutscher Filmpreis geht an "In die Sonne schauen" / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Das Filmdrama "In die Sonne schauen" ist bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Der Film von Regisseurin Mascha Schilinski erhielt bei der Gala am Freitagabend in Berlin die begehrte Lola. Die Auszeichnung gilt als die wichtigste deutsche Ehrung für Filmschaffende. Die Veranstaltung war aufgrund technischer Probleme zwischenzeitlich unterbrochen worden.

Textgröße ändern:

Der Film "Gelbe Briefe", der bei der Berlinale den Goldenen Bären erhalten hatte, gewann die Lola in Silber. Mit dem Preis in Bronze wurde in der Kategorie bester Spielfilm "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" gewürdigt. Die Lola für das beste Drehbuch erhielten die Autorinnen Mascha Schilinski und Louise Peter für "In die Sonne schauen".

Den Preis für die beste männliche Hauptrolle erhielt der Schauspieler August Diehl für seine Darbietung in der Produktion "Das Verschwinden des Josef Mengele". Senta Berger wurde für ihre Rolle in "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Zum besten Dokumentarfilm wurde "Siri Hustvedt - Dance Around the Self" gekürt, bester Kinderfilm wurde "Zirkuskind".

Den diesjährigen Ehrenpreis bekam der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Wim Wenders, was schon im Vorfeld verkündet worden war. Der 80-Jährige sei als Filmemacher "absolut einzigartig" und seit mehr als fünf Jahrzehnten eine "Ikone des Weltkinos", hieß es zur Begründung. Wenders feierte mit "Paris, Texas", "Der Himmel über Berlin" oder "Buena Vista Social Club" große Erfolge, sein japanischer Spielfilm "Perfect Days" über einen als Toilettenreiniger in Tokio arbeitenden Mann war 2024 für Japan für den Oscar nominiert.

Die seit 1951 jährlich verliehene Lola gilt als die wichtigste deutsche Auszeichnung für Filmschaffende. Neben Spielfilmen werden auch Dokumentar- und Kinderfilme ausgezeichnet. Die Lola ist mit Preisgeldern von insgesamt knapp drei Millionen Euro dotiert, die Entscheidung über die Preisvergabe treffen die Mitglieder der Deutschen Filmakademie.

Im vergangenen Jahr wurde der Film "September 5" über das Münchner Olympia-Attentat von 1972 ausgezeichnet. 2024 hatte das Drama "Sterben" von Regisseur Matthias Glasner die goldene Lola gewonnen.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Sänger Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen

Der Sänger und Podcaster Bill Kaulitz leidet unter Schlafproblemen. "Bei mir sind es schlimme Alpträume", sagte der 36-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch. "Ich schlafe ganz schlecht." Wiederkehrende Träume habe er nicht, mit einer Ausnahme: "Der alte Alptraum mit der Hexe - die hat hinter unserem Spielzeugkorb gewohnt", sagte der Tokio-Hotel-Sänger.

Mehrheit sorgt sich um öffentlichen Einfluss sozialer Medien - Verzicht kaum Thema

Obwohl sich die Mehrheit der Deutschen um den Einfluss sozialer Medien auf die öffentliche Meinung sorgt, würden nur wenige darauf verzichten. Das geht aus einer am Dienstag in Gütersloh veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor, für die mehr als 2000 Menschen befragt wurden.

Volvic wegen irreführender Werbung in Frankreich verurteilt

Die Werbung für "100 Prozent recycelbare" und "CO2-neutrale" Plastikflaschen der Mineralwassermarke Volvic stellt nach Ansicht eines Pariser Gerichts eine Irreführung der Verbraucher dar. Die Richter verurteilten das Unternehmen am Montag zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 75.000 Euro an die französische Verbraucherorganisation CLCV, die Volvic verklagt hatte. Der Lebensmittelkonzern Danone, zu dem Volvic gehört, kündigte Berufung an.

US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, veranstaltet am Sonntag in Brüssel eine große Feier zum 250. Jahrestag der Gründung der USA. Als Gäste im Jubelpark (Parc du Cinquantenaire) im Europaviertel der belgischen Hauptstadt werden unter anderen der belgische Premierminister Bart de Wever sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte erwartet. Geplant sind nach Botschaftsangaben der Überflug eines "historischen Flugzeugs" sowie ein Feuerwerk und ein Country-Konzert.

Textgröße ändern: