Pallade Veneta - Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen

Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen


Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen
Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen / Foto: Manu Quintero - AFP

Papst Leo XIV. ist auf seiner einwöchigen Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen, wo er am Mittwoch in der weltberühmten Basilika Sagrada Família eine Messe feiern will. Als Leo XIV. am Dienstag zu einem Mittagsgebet in der gotischen Kathedrale der Stadt eintraf, wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche von zahlreichen Gläubigen begrüßt, die teils schon stundenlang ausgeharrt hatten. Später am Tag wollte der Papst eine Gebetswache im Olympiastadion leiten.

Textgröße ändern:

Neben der Messe in der Sagrada Família will Leo XIV. am Mittwoch den kürzlich vollendeten 172,5 Meter hohen Jesus-Christus-Turm weihen, der das Gotteshaus zur höchsten Kirche der Welt macht. Die Zeremonie findet am 100. Todestag des katalanischen Architekten Antoni Gaudí statt, dem Baumeister der noch immer unvollendeten Basilika. Im vergangenen Jahr besuchten fast fünf Millionen Menschen die Kirche, die damit das meistbesuchte kostenpflichtige Monument Spaniens ist.

Vor der Feier steht für den Papst in Barcelona noch ein Gespräch mit Häftlingen an sowie der Besuch einer Abtei auf dem Berg Montserrat unweit der Stadt. Am Montag hatte Leo XIV. in der Hauptstadt Madrid als erster Papst der Geschichte vor dem spanischen Parlament eine Rede gehalten. Vor den versammelten Abgeordneten und Senatoren forderte er angesichts der kriegerischen Konflikte in der Welt, Staaten müssten Differenzen auf "friedlichen Wegen" beilegen, "die das Völkerrecht bereitstellt".

Spanien ist eine historische Bastion des Katholizismus in Europa, auch wenn die Zahl der Katholiken in den vergangenen Jahrzehnten stark geschrumpft ist. An einer Freiluft-Messe mit dem Papst hatten am Sonntag in Madrid 1,5 Millionen Menschen teilgenommen.

L.Barone--PV

Empfohlen

Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, bezeichnet sich trotz Zweifeln an ihrem Lebenslauf weiterhin als Anwältin - obwohl Interviewäußerungen der 41-Jährigen darauf schließen lassen, dass sie in den USA keine Anwaltszulassung hat. Dem Portal "Real Americas"s Voice" sagte sie am Donnerstag, sie habe sich für die Anwaltsprüfung angemeldet, sei dann aber wegen des bevorstehenden Umzugs mit ihrem Mann nach China "abgelenkt und überfordert" gewesen.

Zweifel an Lebenslauf: Neue Trump-Sprecherin Zacharia unter Druck

Kurz nach ihrem ersten Auftritt im Weißen Haus ist die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, unter Druck geraten. Die "Washington Post" und andere US-Medien berichteten am Mittwoch, Zacharia habe Falschangaben in ihrem Lebenslauf gemacht. Die 41-Jährige nenne sich "Anwältin", obwohl sie offenbar in den USA keine Zulassung habe.

Wegen Unterstützung für Palestine Action: Autorin Rooney nimmt Bücher vom britischen Markt

Wegen ihrer Unterstützung für die im Vereinigten Königreich verbotene Aktivistengruppe Palestine Action nimmt die irische Bestsellerautorin Sally Rooney ihre Bücher vom dortigen Markt. Ihr Verlag Faber habe mit ihrer "vollständigen Zustimmung" entschieden, die Werke dort nicht mehr zu auszuliefern, erklärte die Autorin am Mittwoch. Sie sei bereit, die "Konsequenzen" ihrer Überzeugungen zu akzeptieren, fügte sie hinzu.

Türkische Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender

Handstreich der türkischen Regierung gegen den meistgesehenen Nachrichtensender des Landes: Ankara hat die Kontrolle über den oppositionellen Fernsehsender Halk TV übernommen. Die Polizei habe eine Razzia in seiner Zentrale in Istanbul ausgeführt und einen Zwangsverwalter eingesetzt, teilte der Sender am Mittwoch mit. Der Sendebetrieb sei gestoppt worden. Elf Mitarbeiter wurden festgenommen. Aus Protest nahmen Oppositionsabgeordnete an einer Ausschusssitzung mit Pflastern auf Mund und Augen teil.

Textgröße ändern: