Pallade Veneta - Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige


Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige / Foto: FADEL SENNA - AFP

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren aus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv gaben 57 Prozent der Teilnehmer an, dass der Zugang zu Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige verboten werden sollte. 42 Prozent waren dagegen und halten eine Nutzung für diese Altersgruppe weiterhin für vertretbar.

Textgröße ändern:

Eine Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt übergibt am Mittwochmittag ihre Handlungsempfehlungen an Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU). Die 18 Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen hatten seit September an konkreten Vorschlägen etwa zum Umgang mit digitalen Medien, der Handynutzung an Schulen und Risiken im Internet gearbeitet.

Nach der Forsa-Umfrage ist die Zustimmung zu einem Verbot unter älteren Menschen besonders groß. Während sich bei den 18- bis 29-Jährigen nur knapp die Hälfte (49 Prozent) für ein Verbot aussprach, waren es bei den über 60-Jährigen 63 Prozent. Auch Frauen befürworten ein Verbot häufiger als Männer (60 zu 53 Prozent).

Die Zustimmung zu einer Altersgrenze von 16 Jahren hat den Forsa-Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Bereits im Sommer 2025 hatten sich demnach 54 Prozent für ein Verbot ausgesprochen - noch drei Prozentpunkte weniger als in der aktuellen Umfrage.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag von RTL für die Erhebung 1004 Erwachsene zwischen dem 19. und 22. Juni. Die mögliche Fehlerquote liegt bei plus/minus drei Prozentpunkte.

C.Conti--PV

Empfohlen

Zweifel an Lebenslauf: Neue Trump-Sprecherin Zacharia unter Druck

Kurz nach ihrem ersten Auftritt im Weißen Haus ist die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, unter Druck geraten. Die "Washington Post" und andere US-Medien berichteten am Mittwoch, Zacharia habe Falschangaben in ihrem Lebenslauf gemacht. Die 41-Jährige nenne sich "Anwältin", obwohl sie offenbar in den USA keine Zulassung habe.

Wegen Unterstützung für Palestine Action: Autorin Rooney nimmt Bücher vom britischen Markt

Wegen ihrer Unterstützung für die im Vereinigten Königreich verbotene Aktivistengruppe Palestine Action nimmt die irische Bestsellerautorin Sally Rooney ihre Bücher vom dortigen Markt. Ihr Verlag Faber habe mit ihrer "vollständigen Zustimmung" entschieden, die Werke dort nicht mehr zu auszuliefern, erklärte die Autorin am Mittwoch. Sie sei bereit, die "Konsequenzen" ihrer Überzeugungen zu akzeptieren, fügte sie hinzu.

Türkische Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender

Handstreich der türkischen Regierung gegen den meistgesehenen Nachrichtensender des Landes: Ankara hat die Kontrolle über den oppositionellen Fernsehsender Halk TV übernommen. Die Polizei habe eine Razzia in seiner Zentrale in Istanbul ausgeführt und einen Zwangsverwalter eingesetzt, teilte der Sender am Mittwoch mit. Der Sendebetrieb sei gestoppt worden. Elf Mitarbeiter wurden festgenommen. Aus Protest nahmen Oppositionsabgeordnete an einer Ausschusssitzung mit Pflastern auf Mund und Augen teil.

US-Kult-Serie "Girls" kehrt 2027 mit fünf Folgen zurück

Lena Dunhams preisgekrönte US-Serie "Girls" kehrt ein Jahrzehnt nach ihrer Einstellung mit einer begrenzten Laufzeit zurück. Die Produktion der fünf Folgen solle kommendes Jahr beginnen, teilte der Sender HBO am Dienstag (Ortszeit) mit. Dunham, die die Kult-Serie erfunden und geschrieben hatte, wird wieder die Hauptrolle der Hannah spielen. Auch die Darsteller Allison Williams, Jemima Kirke, Zosia Mamet und Andrew Rannells sind wieder mit von der Partie.

Textgröße ändern: