Pallade Veneta - Colin Farrell: "Schmerzhafter" neuer Film hat auf Stimmung am Set "abgefärbt"

Colin Farrell: "Schmerzhafter" neuer Film hat auf Stimmung am Set "abgefärbt"


Colin Farrell: "Schmerzhafter" neuer Film hat auf Stimmung am Set "abgefärbt"
Colin Farrell: "Schmerzhafter" neuer Film hat auf Stimmung am Set "abgefärbt" / Foto: Andreas SOLARO - AFP

Im echten Leben sind Hollywood-Star Colin Farrell und sein irischer Schauspielerkollege Brendan Gleeson gute Freunde. Die Dreharbeiten für ihren neuen Film "The Banshees of Inisherin", der vom Ende einer lebenslangen Freundschaft handelt, waren für die Schauspieler daher nicht einfach, wie Farrell der Nachrichtenagentur AFP beim Filmfestival in Venedig verriet. Die Spannungen im Film hätten auf die Stimmung am Set "abgefärbt".

Textgröße ändern:

Farrell und Gleeson hatten schon 2008 in "Brügge sehen... und sterben?" von Regisseur Martin McDonagh zusammen vor der Kamera gestanden. Mit "The Banshees of Inisherin" hat McDonagh das Duo nun wieder vereint.

"Es war sowohl sehr vertraut als auch völlig einzigartig", berichtete Farrell über die Dreharbeiten. "In 'Brügge sehen… und sterben?' ging es um eine sich aufbauende Freundschaft." Der neue Film erzähle das Gegenteil: "Eine schmerzhafte, gewaltsame Auflösung einer Freundschaft."

Die Tragikkomödie "The Banshees of Inisherin" spielt im Irischen Bürgerkrieg in den 1920er Jahren auf einer abgelegenen Insel vor der irischen Küste. Gleeson spielt darin einen Mann, der von einem Tag auf den anderen die Freundschaft zu seinem besten Freund, gespielt von Farrell, aufkündigt.

Die Spannungen zwischen den beiden Männern im Film hätten auch die Stimmung am Set beeinflusst, erzählte Farrell in dem AFP-Interview. "Wir waren uns beide bewusst, dass das passieren würde, und haben uns gegenseitig genug Raum gegeben", fügte der Schauspieler hinzu. Sich komplett aus dem Weg zu gehen, sei aber nicht nötig gewesen.

"The Banshees of Inisherin" hat am Montag als Wettbewerbsfilm beim Filmfestival in Venedig Premiere gefeiert und soll in Deutschland im Januar 2023 in die Kinos kommen.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin

Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar hält es für eine "moralische Pflicht" von Künstlern, sich in Politik einzumischen. "Als Europäer sind wir verpflichtet, eine Art Schutzschild gegen Monster wie Trump, Netanjahu oder den Russen zu werden", sagte Almodóvar mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs aus Israel, den USA und Russland, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Wladirmir Putin, am Mittwoch in Cannes. "Wir sind dazu verpflichtet, weil wir hier das Völkerrecht respektieren", fügte er hinzu.

Objekte aus Nachlass von Schauspieler Matthew Perry werden versteigert

Von Kunstwerken des Street-Art-Künstlers Banksy bis hin zu Drehbüchern der Erfolgsserie "Friends": In den USA werden im Juni mehr als 100 Objekte aus dem Nachlass des Schauspielers Matthew Perry versteigert. Es handelt sich um Erinnerungsstücke aus dem Berufs- und Privatleben des Schauspielers, wie Roberta Kramer vom Auktionshaus Heritage Auctions sagte. Neben Drehbüchern und Requisiten aus "Friends" und anderen Serien und Filmen seien auch "viele sehr persönliche Dinge" dabei.

Taiwanische Autorin Yang Shuang Zi erhält Booker-Literaturpreis

Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi. Sie wurde am Dienstag von der Jury in London für ihren Roman "Taiwan Travelogue" ausgezeichnet. Yang ist die erste Taiwanerin, die den Preis gewinnt. Zudem wurde erstmals ein im Original auf Mandarin verfasstes Buch ausgezeichnet.

London hofft auf Einnahmen in Milliardenhöhe durch Konzerte von Harry Styles

London kann durch mehrere für den Sommer geplante Konzerte des britischen Popstars Harry Styles auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe hoffen. Die Fans könnten pro Kopf etwa 981 Pfund (umgerechnet 1130 Euro) für die zwölf geplanten Konzerte ausgeben, erklärte das britische Finanzunternehmen Barclays am Dienstag. Insgesamt seien dies mehr als eine Milliarde Pfund, die Fans in die Tickets sowie ihre Anreise, Unterkünfte, Outfits und Merchandise-Artikel stecken könnten.

Textgröße ändern: