Pallade Veneta - "Succession" und "Squid Game" räumen bei Emmy-Verleihung ab

"Succession" und "Squid Game" räumen bei Emmy-Verleihung ab


"Succession" und "Squid Game" räumen bei Emmy-Verleihung ab
"Succession" und "Squid Game" räumen bei Emmy-Verleihung ab / Foto: Frederic J. Brown - AFP

Die Serien "Succession" und "Squid Game" sind die großen Gewinner bei der diesjährigen Verleihung der Emmy-Fernsehpreise: Die HBO-Produktion "Succession" wurde bei der Gala am Montag (Ortszeit) in Los Angeles unter anderem als beste Drama-Serie ausgezeichnet. Der südkoreanische "Squid Game"-Hauptdarsteller Lee Jung-jae wurde als erster nicht englischsprachiger Künstler in der Kategorie Bester Drama-Darsteller geehrt und schrieb damit Geschichte.

Textgröße ändern:

"Succession" war bei der 74. Verleihung der US-Fernsehpreise mit 25 Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen. Am Ende räumte die schwarzhumorige Satire um eine steinreiche Familie, die bereits 2020 den Hauptpreis bei den Emmys gewonnen hatte, in vier Kategorien ab. Unter anderem wurden Drehbuchautor und Serien-Schöpfer Jesse Armstrong und Nebendarsteller Matthew Macfadyen geehrt.

Armstrong scherzte in Anspielung auf den Serientitel "Succession" (Nachfolge) und die kürzliche Ausrufung von Charles III. zum britischen König, es sei eine große Woche für Nachfolgen. "Bei unserem Sieg war aber offensichtlich ein bisschen mehr Abstimmung im Spiel als bei Prinz Charles", witzelte er.

Die düstere südkoreanische Netflix-Serie "Squid Game", in der verschuldete Menschen bei Kinderspielen um ihr Überleben kämpfen, räumte gleich sechs Preise ab. Für Aufsehen sorgte insbesondere die Auszeichnung von Hauptdarsteller Lee Jung-jae als bester Drama-Darsteller - eine Premiere für einen nicht englischsprachigen Schauspieler.

"Wir sind gemeinsam in die Geschichte eingegangen, und ich hoffe wirklich, dass 'Squid Game' nicht die letzte südkoreanische Serie bei den Emmys sein wird", sagte Regisseur Hwang Dong-hyuk. Die südkoreanische Film- und Fernsehindustrie ist in Hollywood zunehmend auf Erfolgskurs: 2020 hatte der Film "Parasite" von Bong Joon-ho den Oscar als bester Film gewonnen.

Schauspielerin Zendaya konnte ihren Status als neuer Hollywood-Liebling mit einer Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für ihre Rolle als drogenabhängiger Teenager in der HBO-Serie "Euphoria" festigen.

Der Emmy in der Kategorie Beste Serie/Komödie ging zum zweiten Mal in Folge an "Ted Lasso" von Apple TV+. Jason Sudeikis, der in der Serie einen US-Footballtrainer spielt, der ein britisches Fußballteam übernimmt, wurde als bester Komödien-Hauptdarsteller ausgezeichnet. Bei den Mini-Serien war die HBO-Gesellschaftssatire "The White Lotus" der Gewinner des Abends mit zehn Auszeichnungen, unter anderem für die beste Regie und das beste Drehbuch.

Alles in allem verlief die Verleihung ohne größere Überraschungen. Die bewegendsten Momente waren jene, in denen die Diversität gefeiert wurde - ein Thema, das sich Hollywood in den vergangenen Jahren zunehmend auf die Fahnen geschrieben hat.

US-Sängerin Lizzo, die für ihre Reality-Serie ""Watch Out For The Big Grrrls" ausgezeichnet wurde und in einem aufsehenerregenden roten Tüllkleid erschien, feierte ihre Auszeichnung als Sieg für die Vielfalt. "Als ich ein kleines Mädchen war, wollte ich unbedingt jemanden wie mich in den Medien sehen", sagte sie. "Jemand, der so fett ist wie ich. Schwarz wie ich. Schön wie ich."

E.Magrini--PV

Empfohlen

"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident

Wegen Verunglimpfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den Angeklagten wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten und Billigung von Straftaten schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage ging es in dem Verfahren um einen Reaktion des Mannes in einem sozialen Netzwerk.

"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes

Das frühere Supermodel Cindy Crawford hat sich erstmals öffentlich zum Tod ihres Sohnes Presley Gerber im Alter von nur 27 Jahren geäußert. "Wir sind untröstlich, unseren geliebten Sohn und Bruder verloren zu haben", schrieb Crawford am Sonntag im Namen ihrer Familie im Onlinedienst Instagram. Nach dem Tod von Presley Gerber im September in einer Entzugsklinik in Kalifornien hatte die Familie darum gebeten, in "dieser schweren Zeit" ihre Privatsphäre zu respektieren.

16. Auftritt in fünf Wochen: Céline Dion beendet Konzertreihe nahe Paris

Mit ihrem 16. Auftritt in fünf Wochen hat die kanadische Sängerin Céline Dion ihre Konzertreihe in Frankreich beendet. Die Gesangsdiva trat am Samstagabend vor mehr als 30.000 begeisterten Fans in der ausverkauften Plenitude Arena in Nanterre bei Paris auf.

Zweifel an Qualifikation: Neue Trump-Sprecherin bezeichnet sich dennoch als Anwältin

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Katie Zacharia, bezeichnet sich trotz Zweifeln an ihrem Lebenslauf weiterhin als Anwältin - obwohl Interviewäußerungen der 41-Jährigen darauf schließen lassen, dass sie in den USA keine Anwaltszulassung hat. Dem Portal "Real Americas"s Voice" sagte sie am Donnerstag, sie habe sich für die Anwaltsprüfung angemeldet, sei dann aber wegen des bevorstehenden Umzugs mit ihrem Mann nach China "abgelenkt und überfordert" gewesen.

Textgröße ändern: