Pallade Veneta - Pedro Almodóvar zieht sich aus Filmprojekt mit Cate Blanchett zurück

Pedro Almodóvar zieht sich aus Filmprojekt mit Cate Blanchett zurück


Pedro Almodóvar zieht sich aus Filmprojekt mit Cate Blanchett zurück
Pedro Almodóvar zieht sich aus Filmprojekt mit Cate Blanchett zurück / Foto: JOSE JORDAN - AFP/Archiv

Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar hat sich von seinem ersten englischsprachigen Filmprojekt "Handbuch für Putzfrauen" mit der Schauspielerin Cate Blanchett in der Hauptrolle zurückgezogen. Die Produktion werde ohne ihn fortgesetzt, teilte sein Bruder Agustín Almodóvar am Mittwoch auf Twitter mit. Spaniens international bekanntester Regisseur, der unter anderem für seine Tragikomödie "Alles über meine Mutter" einen Oscar gewann, wird bei dem geplanten Film nach Angaben seiner Produktionsfirma El Deseo nicht Regie führen.

Textgröße ändern:

"Es war eine schmerzhafte Entscheidung für mich", sagte Almodóvar der US-Webseite "Deadline Hollywood". Diese hatte zuerst von der Entscheidung des Regisseurs berichtet. Dem Bericht zufolge gelangte der 72-Jährige zu der Einsicht, er sei "nicht bereit, ein solch monumentales Projekt in englischer Sprache in Angriff zu nehmen". Die Suche nach einem anderen Regisseur ist demnach "im Gange". Einzelheiten nannte die Webseite nicht.

Er habe "so lange davon geträumt, mit Cate zu arbeiten", sagte Almodóvar nun. "Ich war von der Aufregung geblendet, aber leider fühle ich mich nicht mehr in der Lage, diesen Film vollständig umzusetzen."

Almodóvar drehte 2020 seinen ersten englischsprachigen Film, das 30-minütige Drama "The Human Voice" mit der britischen Schauspielerin Tilda Swinton in der Hauptrolle. "Handbuch für Putzfrauen" basiert auf einem Buch mit 43 Kurzgeschichten der US-Autorin Lucia Berlin. An der Verfilmung ist die 53-jährige australische Schauspielerin und zweifache Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett auch als Produzentin beteiligt.

L.Barone--PV

Empfohlen

Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt

Im milliardenschweren Rechtsstreit von US-Präsident Donald Trump gegen die britische Rundfunkanstalt BBC hat ein US-Bundesrichter den Termin für die Verhandlung auf den Februar 2027 festgelegt. Richter Roy Altman bestimmte am Dienstag als Datum den 15. Februar 2027.

Narren und Jecken am Rhein feiern Beginn von Straßenkarneval mit Weiberfastnacht

Mit "Alaaf" und "Helau" haben zehntausende Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals gefeiert. Pünktlich um 11.11 Uhr begann unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Start der Berlinale: Weimer nennt Filme "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde"

Zur Eröffnung des Filmfestivals Berlinale am Donnerstag hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) Filme als "Waffen im Kampf um Freiheit und Menschenwürde" bezeichnet. Drehbuch, Kamera und Leinwand seien keine bloßen Kunst-Utensilien, erklärte er in Berlin. "Kunstfreiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Diktatoren hassen den freien Geist." Deshalb sei es so wichtig, die Filme verfolgter Künstlerinnen und Künstler zu zeigen, betonte Weimer.

Straßenkarneval im Rheinland beginnt mit Weiberfastnacht

Narren und Jecken in den rheinischen Karnevalshochburgen feiern am Donnerstag den Beginn des Straßenkarnevals. Um 11.11 Uhr beginnt unter anderem in Köln, Düsseldorf und Mainz die Hochphase des Karnevals mit der Weiberfastnacht. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Allein in Köln und Düsseldorf werden in den kommenden Tagen hunderttausende feiernde Jecken erwartet.

Textgröße ändern: