Pallade Veneta - Randalierer halten Polizei in Halloween-Nacht in Atem

Randalierer halten Polizei in Halloween-Nacht in Atem


Randalierer halten Polizei in Halloween-Nacht in Atem
Randalierer halten Polizei in Halloween-Nacht in Atem / Foto: Joseph Prezioso - AFP/Archiv

Randalierende und aggressive Feiernde haben an Halloween auch in diesem Jahr wieder für Polizeieinsätze in vielen deutschen Städten gesorgt. In Hamburg hatten es Beamtinnen und Beamte nach eigenen Angaben in der Nacht zu Dienstag in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Harburg zeitweise mit bis zu 150 Menschen zu tun, die in Gruppen unterwegs waren und Einsatzkräfte dabei wiederholt mit Gegenständen bewarfen.

Textgröße ändern:

Die Polizei in der Hansestadt räumte teils mehrfach deren Treffpunkte und nahm rund ein Dutzend Menschen in Gewahrsam. Ähnliche Attacken aus Kleingruppen meldeten Einsatzkräfte unter anderem aus dem nordrhein-westfälischen Lünen. Dort warfen Randalierer demnach Steine, Böller und Flaschen in die Richtung von Ordnungshütern. Nach ersten Angaben wurden drei Streifenwagen beschädigt sowie Strafverfahren etwa wegen Landfriedensbruchs und Widerstands eingeleitet.

In Gelsenkirchen wurde ein flüchtender Jugendlicher nach einem Streich von einem Auto erfasst und verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der 16-Jährige Eier auf eine Haustür werfen, wobei er allerdings von einem Bewohner entdeckt wurde. Der Jugendliche rannte weg und lief dabei vor ein Auto, das nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Er kam in eine Krankenhaus.

Aus vielen Städten und Gemeinden wurden Ruhestörungen, Sachbeschädigungen durch Bewurf von Häusern und Autos oder Streitigkeiten im Rahmen von Feiern gemeldet. Vielerorts versammelten sich in Kneipenvierteln oder auf Plätzen nach Angaben der Polizei größere Menschenmengen, so etwa auch in Düsseldorf. Schwere Straftaten oder besondere Vorkommnissen wurden aber nicht gemeldet.

Im bayerischen Vöhringen bedrohte ein 13-Jähriger einen Zwölfjährigen am Montagabend auf einer Straße mit einem Messer und raubte ihm Süßigkeiten und eine Tüte mit Feuerwerkskörpern. Nach Angaben der Polizei entfernte sich der noch nicht strafmündige Jugendliche anschließend, wurde aber von einer Zeugin identifiziert. Die Polizei schaltete wegen des Vorfalls das Jugendamt ein.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Tilly zu Moskauer Urteil: Das ist "zusätzliche Motivation"

Der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly hat gelassen auf seine Verurteilung in Abwesenheit durch ein russisches Gericht reagiert. "Solange das Grundgesetz hier in Deutschland gültig ist und ich nicht in Länder reise, wo es wirklich gefährlich werden kann, solange trifft mich das Urteil eigentlich nicht", sagte Tilly am Donnerstag dem Sender Phoenix. Das Urteil von achteinhalb Jahren Haft sei im Gegenteil auch "eine kleine zusätzliche Motivation".

Nachtflug nach L.A.: John Travolta stellt Regie-Debüt in Cannes vor

Der Filmstar und Hobby-Pilot John Travolta stellt seinen ersten Film als Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes vor. Der Film erzähle die Geschichte eines Achtjährigen, der zum ersten Mal in einem Flugzeug reise, teilten die Organisatoren des Festivals am Donnerstag in Paris mit. Er basiere auf einem Buch, das Travolta 1997 veröffentlicht habe. Travolta hatte die Geschichte für seinen ältesten Sohn Jett geschrieben, der seit seiner Kindheit an Krampfanfällen litt und 2009 starb.

Social-Media-Verbot für Kinder: Indonesien verwarnt Google und Meta abermals

Wenige Tage nach Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder in Indonesien haben die dortigen Behörden die US-Tech-Giganten Google und Meta schon zum zweiten Mal wegen Nichteinhaltung des Gesetzes vorgeladen. Das Kommunikations- und Digitalministerium in dem südostasiatischen Land warnte die Mutterkonzerne von Plattformen wie Youtube und Facebook am Donnerstag vor "Sanktionen", sollten die beiden Unternehmen sich weiter nicht an das Gesetz halten.

US-Richter stoppt Trumps Ballsaal am Weißen Haus

Ein US-Bundesrichter hat einen Baustopp für den von US-Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal am Weißen Haus angeordnet. Für das Projekt fehle dem Präsidenten die Zustimmung des Kongresses, urteilte der Richter Richard Leon am Dienstag in Washington. Trump sei "nicht der Eigentümer" des Weißen Hauses, schrieb Leon zur Begründung. Der Richter gab damit einer Klage der Nationalen Stiftung für Denkmalpflege statt.

Textgröße ändern: