Pallade Veneta - Anti-IS-Koalition unter US-Führung nimmt Patrouillen in Syrien wieder in gewohntem Umfang auf

Anti-IS-Koalition unter US-Führung nimmt Patrouillen in Syrien wieder in gewohntem Umfang auf


Anti-IS-Koalition unter US-Führung nimmt Patrouillen in Syrien wieder in gewohntem Umfang auf
Anti-IS-Koalition unter US-Führung nimmt Patrouillen in Syrien wieder in gewohntem Umfang auf / Foto: Delil SOULEIMAN - AFP

Nach türkischen Luftangriffen auf kurdische Ziele in Syrien hat die von den USA angeführte Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ihre Patrouillen in den Kurdengebieten Syriens am Freitag wieder in gewohntem Umfang aufgenommen. "Die internationale Koalition hat in Zusammenarbeit mit den Demokratischen Kräften Syriens (SDF) ihre Patrouillen im Nordosten Syriens wieder wie gewohnt aufgenommen, nachdem diese aufgrund der türkischen Angriffe (...) reduziert worden waren", erklärte eine kurdische Militärquelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

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Zwei Konvois mit je vier Fahrzeugen unter US-Flagge seien getrennt voneinander von einem Stützpunkt in Rmeilan in der Provinz Hassakeh aufgebrochen, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Ein Fahrzeug der kurdischen SDF begleitete demnach jeden der Konvois, die in unterschiedliche Richtungen an die syrische Grenze unterwegs waren.

Die Patrouillen waren nach den türkischen Luftangriffen von 20 Einsätzen pro Woche auf fünf bis sechs Patrouillen wöchentlich reduziert worden.

Hunderte US-Soldaten unterstützen in Syrien das von kurdischen YPG-Einheiten angeführte syrische Militärbündnis SDF, das 2019 einen bedeutenden Beitrag zur Vertreibung des IS aus Syrien geleistet hatte.

Die Türkei hat nach eigenen Angaben seit dem 20. November mehrere Ziele der kurdischen YPG angegriffen, die Ankara als syrischen Ableger der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ansieht.

Die SDF müssten sich nun "darauf konzentrieren, die türkischen Bedrohungen abzuwehren und ihre Gebiete zu schützen", erklärte die kurdische Militärquelle, die anonym bleiben wollte.

Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London zufolge wurden am Freitag auch Patrouillen in der Provinz Deir Ezzor weiter südlich gesichtet.

Die Türkei droht mit einer Bodenoffensive in den syrischen Kurdengebieten. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte am Mittwoch "entschieden" vor einem solchen Schritt gewarnt. Das Militärbündnis SDF befürchtet, dass ein türkischer Einmarsch den Kampf gegen den IS gefährden würde.

F.M.Ferrentino--PV

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