Pallade Veneta - Erstmals seit einem Monat wieder Rakete aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert

Erstmals seit einem Monat wieder Rakete aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert


Erstmals seit einem Monat wieder Rakete aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert
Erstmals seit einem Monat wieder Rakete aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert / Foto: STR - AFP

Erstmals seit einem Monat ist Israel wieder vom Gazastreifen aus mit einer Rakete beschossen worden. Als Reaktion hätten israelische Kampfflugzeuge unter anderem eine Waffenfabrik der radikalen Palästinenserorganisation Hamas angegriffen, teilte die Luftwaffe am Sonntag mit. In dieser Fabrik werde der Großteil der Raketen der Hamas hergestellt, welche den Gazastreifen kontrolliert.

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Bei dem Raketenangriff aus dem Gazastreifen am Samstagabend wurde nach israelischen Angaben niemand verletzt, auch Schäden gab es keine. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad hatte Israel aber mit Vergeltung gedroht, nachdem bei einem Armeeeinsatz in Dschenin im besetzten Westjordanland am Donnerstag zwei ihrer Kämpfer getötet worden waren.

Auch bei den israelischen Vergeltungsangriffen wurde nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreisen niemand verletzt. Die Luftangriffe hätten auch einem militärischen Ausbildungslager im Süden des Gazastreifens gegolten, die Hamas habe Luftabwehrraketen eingesetzt.

Die Gewalt zwischen Israel und Palästinensern hat in den vergangenen Monaten wieder stark zugenommen, insbesondere im Westjordanland. Nach tödlichen Angriffen in Israel im März und April gab es in dem Palästinensergebiet zahlreiche Razzien der israelischen Armee, bei denen es oft zu Zusammenstößen kam.

Erst am Freitag war in der Nähe von Nablus im Norden des Westjordanlands ein Palästinenser von israelischen Polizisten erschossen worden. Nach israelischen Angaben hatte der 22-Jährige ein Messer gezogen und auf einen Beamten der Grenzpolizei eingestochen - und sei deshalb erschossen worden. Palästinensische Vertreter dagegen sprachen von einem "kaltblütigen Mord" nach einem Streit zwischen dem Mann und dem Grenzpolizisten.

Nach UN-Angaben wurden in diesem Jahr im Westjordanland und in Israel schon mindestens 145 Palästinenser und 26 Israelis getötet. Das ist die höchste Opferzahl seit 2015.

I.Saccomanno--PV

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