Pallade Veneta - EU-Verkehrsminister wollen Zugverkehr in Europa schneller machen

EU-Verkehrsminister wollen Zugverkehr in Europa schneller machen


EU-Verkehrsminister wollen Zugverkehr in Europa schneller machen
EU-Verkehrsminister wollen Zugverkehr in Europa schneller machen / Foto: Christof STACHE - AFP

Die Verkehrsminister der EU-Länder haben sich darauf verständigt, den Zugverkehr in Europa auszubauen und schneller zu machen. Am Montag einigten sie sich in Brüssel grundsätzlich darauf, die Infrastruktur für den Personen- und Güterverkehr auf wichtigen Strecken in Europa auszubauen, wie die tschechische Ratspräsidentschaft mitteilte. Demnach sollen Züge im Personenverkehr auf den wichtigsten internationalen Strecken bis zum Jahr 2040 mit mindestens 160 Stundenkilometern fahren können.

Textgröße ändern:

So soll der Anteil "der nachhaltigeren Verkehrsträger am Güter- und Personenverkehr" gesteigert werden, wie es in dem Text der Mitgliedstaaten heißt. Angesichts des Ukraine-Kriegs und stockender Lieferungen aus dem Kriegsland per Schiff sollen auch der Güterzugverkehr von der Ukraine und Moldau in die EU verbessert werden. Dies ist bislang aufgrund von unterschiedlichen Spurweiten der Gleise problematisch.

Bei der Einigung der Minister auf den Ausbau des europäischen Verkehrsnetzes geht es darüber hinaus darum, die größten Autobahnen, Flughäfen und Binnenwasserstraßen Europas auszubauen und zu modernisieren. Über Details müssen die Mitgliedstaaten nun mit dem EU-Parlament verhandeln.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) nannte den anvisierten Ausbau des europäischen Verkehrsnetzes vor dem Treffen mit seinen Amtskollegen einen "wichtigen Schritt". Damit gehe die EU "einen guten Weg, die Infrastruktur stärker europäisch anzupassen".

Die EU-Kommission hatte vergangenen Dezember Vorschläge für den Ausbau der europäischen Verkehrsnetze einschließlich der Stärkung der Zugstrecken vorgelegt.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Sánchez weist erneut marokkanische Verantwortung für Ceuta-Krise zurück

Gut einen Monat nach dem Andrang zehntausender Migranten auf Ceuta hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez erneut eine Verantwortung Marokkos als unbewiesen zurückgewiesen. Keine staatliche Stelle und keine internationale Organisation habe der Regierung "stichhaltige Beweise" dafür vorgelegt, dass Marokko die Ereignisse geplant oder gesteuert habe, sagte Sánchez am Donnerstag im Parlament. Damit stellte sich der Sozialist gegen einen am Mittwoch bekannt gewordenen spanischen Polizeibericht.

Gericht: Steuerrückstände von Gastronomen rechtfertigen Entzug von Betriebserlaubnis

Größere Steuerrückstände von Gastronomen können einem Gerichtsbeschluss aus Hessen zufolge zum Verlust der Betriebserlaubnis für deren Gaststätten führen. Das entschied das Verwaltungsgericht Gießen nach Angaben vom Donnerstag in einem Rechtsstreit zwischen einer Gaststättenbetreiberin und der Stadt Wetzlar. Eine gewerberechtliche Unzuverlässigkeit könnte sich auch aus der Verletzung "sonstiger Pflichten" jenseits der unmittelbar für eine Branche geltenden Spezialgesetze ergeben. (Az.: 8 L 2893/26.GI)

Schulze weist generelles Kontaktverbot der CDU zur Linken zurück

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lehnt CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze ein pauschales Verbot von Gesprächen oder parlamentarischen Modellen mit der Linken ab. Eine entsprechende Vorlage im Kreisverband Harz wurde nicht beschlossen.

Rülke fordert sichtbaren Neustart der FDP und schließt neuen Parteinamen nicht aus

Hans-Ulrich Rülke warnt vor einer existenziellen Krise der FDP und verlangt einen glaubhaften, sichtbaren Neustart. Auch eine Änderung des Parteinamens dürfe nach seiner Ansicht nicht ausgeschlossen werden.

Textgröße ändern: