Pallade Veneta - Pro Asyl kritisiert schleppende Aufnahme von bedrohten Menschen aus Afghanistan

Pro Asyl kritisiert schleppende Aufnahme von bedrohten Menschen aus Afghanistan


Pro Asyl kritisiert schleppende Aufnahme von bedrohten Menschen aus Afghanistan
Pro Asyl kritisiert schleppende Aufnahme von bedrohten Menschen aus Afghanistan / Foto: - - AFP/Archiv

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat von der Bundesregierung mehr Einsatz bei der Evakuierung von bedrohten Menschen aus dem von den Taliban beherrschten Afghanistan gefordert. Unter anderem müsse die Aufnahme in das von der Regierung initiierte Aufnahmeprogramm beschleunigt und in seinen Abläufen verbessert werden, erklärte Pro Asyl am Freitag in Frankfurt am Main. Die Organisation verwies auf schwerste Menschenrechtsverletzungen der Taliban.

Textgröße ändern:

Entgegen der ersten Ankündigung nach ihrer Machtübernahme 2021 stürzten die Taliban Afghanistan "in mittelalterliche Verhältnisse", erklärte Pro Asyl anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am Samstag weiter. Frauen würden in nahezu allen Lebensbereichen ihrer Grundrechte beraubt, inzwischen gebe es öffentliche Auspeitschungen und Hinrichtungen.

Angesichts derartiger Praktiken dürfe es "nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben", erklärte die Organisation. Die deutsche Regierung müsse "alles tun, damit Menschen, die wegen ihres Engagements für westliche Werte stark gefährdet sind, aufgenommen werden". Das von der Bundesregierung nach der Machtübernahme der Taliban entwickelte Bundesaufnahmeprogramm etwa für ehemalige Ortskräfte westlicher Staaten und Organisationen sei ungenügend.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Weimarer Dreieck: Wadephul betont enges Verhältnis zu Frankreich und Polen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat bei einem Treffen des vor 35 Jahren ins Leben gerufenen sogenannten Weimarer Dreiecks das enge Verhältnis Deutschlands zu Polen und Frankreich betont. "Unsere drei Länder stimmen sich heute in nahezu allen Fragen der Politik ab, und zwar auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen", sagte Wadephul am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und dem polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski in Weimar.

Wadephul bedauert Schließung der Goethe-Institute in Russland

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die angekündigte Schließung der Standorte des Goethe-Instituts in Russland durch die Führung in Moskau kritisiert. "Das Goethe-Institut hat in Russland eine wichtige Funktion als Kulturbrücke übernommen, und wir wären bereit gewesen, das fortzusetzen", sagte Wadephul am Donnerstag bei einem Treffen mit seinen Ministerkollegen aus Frankreich und Polen in Weimar. "Ich bedauere, dass Russland diesen Schritt gegangen ist."

Anzeige wegen möglicher unbefugter Briefwahl in Dessauer Pflegeheim

Drei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt eine Strafanzeige wegen eines möglichen Wahlverstoßes in einem Dessauer Pflegeheim vor. Betroffen ist eine 95-jährige demenzkranke Bewohnerin.

Linken-Kandidatin entschuldigt sich nach Wasserwurf bei Wahlforum in Halle

Bei einem Wahlforum im Gesundheitszentrum Silberhöhe in Halle hat die Linken-Direktkandidatin Wenke Marie Dargel einen Zuschauer mit Wasser übergossen und sich anschließend für diese Handlung entschuldigt.

Textgröße ändern: