Pallade Veneta - Bundeswehrverband fordert nach Puma-Ausfällen stärkeren Fokus auf Landstreitkräfte

Bundeswehrverband fordert nach Puma-Ausfällen stärkeren Fokus auf Landstreitkräfte


Bundeswehrverband fordert nach Puma-Ausfällen stärkeren Fokus auf Landstreitkräfte
Bundeswehrverband fordert nach Puma-Ausfällen stärkeren Fokus auf Landstreitkräfte / Foto: Ronny HARTMANN - AFP

Der Bundeswehrverband hat nach nach der neuen schweren Panne bei Puma-Schützenpanzern einen stärkeren Fokus der Politik auf die Landstreitkräfte gefordert. "Wir brauchen endlich wieder Landstreitkräfte für die Landes- und Bündnisverteidigung, die ihren Namen verdienen, denn für Abschreckung und Verteidigung braucht es Kräfte, die im Streitfall siegen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgabe).

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Das Bundesverteidigungsministerium müsse "die Landstreitkräfte in den Fokus nehmen", forderte Wüstner. In der Vergangenheit seien die Rüstungsprojekte des Heeres "aufgrund der Unterfinanzierung des Verteidigungshaushaltes" kein Schwerpunkt gewesen, erläuterte Wüstner. Dies räche sich nun und bedürfe aufgrund der Nato-Verpflichtungen der Bundesregierung "einer absoluten Priorisierung".

Die Einsatzbereitschaft des deutschen Engagements bei der schnellen Eingreiftruppe der Nato im kommenden Jahr dürfe "keinerlei Einbußen" haben, betonte Wüstner. Dies "wäre katastrophal für unsere Glaubwürdigkeit im Bündnis und unsere Fähigkeit zur Abschreckung an sich".

Der Kommandeur der 10. Panzerdivision, Generalmajor Ruprecht von Butler, hatte zuvor laut "Spiegel" von massiven Problemen der Bundeswehr mit dem Schützenpanzer Puma berichtet. Nach einer Übung sei kein einziger der Puma-Schützenpanzer noch einsatzfähig. Die Fahrzeuge sollen eigentlich ab Januar für die Schnelle Eingreiftruppe der Nato eingesetzt werden, könnten laut "Spiegel" nun aber monatelang ausfallen.

R.Lagomarsino--PV

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