Pallade Veneta - Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen um 4,3 Prozent gestiegen

Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen um 4,3 Prozent gestiegen


Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen um 4,3 Prozent gestiegen
Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen um 4,3 Prozent gestiegen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen ist 2021 gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 399.000 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, nahm damit zum ersten Mal seit 2015 die Zahl der Leistungsbeziehenden zu. Den Angaben zufolge waren 61 Prozent der Regelleistungsempfängerinnen und -empfänger am Jahresende 2021 männlich und 39 Prozent weiblich. 34 Prozent waren minderjährig, 65 Prozent zwischen 18 und 64 Jahren alt, rund ein Prozent war 65 Jahre und älter.

Textgröße ändern:

Mit 56 Prozent stammten die meisten Leistungsberechtigten aus Asien, 20 Prozent kamen jeweils aus Afrika und Europa. Die drei häufigsten Herkunftsländer waren demnach Afghanistan und Irak mit jeweils 13 Prozent und Syrien mit zwölf Prozent aller Leistungsberechtigten.

Bei den Hilfen wird zwischen Regelleistungen zur Deckung des notwendigen Bedarfs und besonderen Leistungen, die in speziellen Bedarfssituationen wie Krankheit oder Schwangerschaft gewährt werden, unterschieden. Diese besonderen Leistungen erhielten laut Statistikamt im vergangenen Jahr 171.050 Menschen. Darunter waren 2985, die ausschließlich Anspruch auf diese Art der Leistung hatten.

F.Amato--PV

Empfohlen

Deutschland sagt weitere 250 Millionen Euro für Energieversorgung in Ukraine zu

Deutschland stellt der Ukraine weitere 250 Millionen Euro zur Sicherung ihrer von Russland angegriffenen Energieversorgung zur Verfügung. Mit dem Geld sollten "akute Reparaturbedarfe" im kommenden Winter finanziert werden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin. Hintergrund ist, dass Russland bei seinen Angriffen oftmals gezielt ukrainische Kraftwerke zerstört. Der Ausfall der Wärmeversorgung macht den Menschen in dem Land vor allem im Winter schwer zu schaffen.

Moskau kündigt Schließung von russischen Standorten des Goethe-Instituts an

Als Reaktion auf die Schließung des Russischen Hauses in Berlin hat die russische Regierung eine Schließung der Standorte des Goethe-Instituts in Russland angekündigt. Die Zweigstellen des deutschen Kulturinstituts in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg würden "natürlich" geschlossen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen. Die Bundesregierung hatte die Schließung des Russischen Hauses mit dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen in Leipzig begründet.

Schmiererei an Gebäude von Rüstungsorganisation in Bonn - Staatsschutz ermittelt

Mehrere Vermummte haben in der Nacht zum Donnerstag in Bonn die Fassade eines Gebäudes einer Organisation für Rüstungskooperation großflächig mit roter Farbe besprüht. Bei dem Gebäude handle es sich um den Sitz der Gemeinsamen Organisation für Rüstungskooperation (Occar), sagte ein Polizeisprecher. Vor Ort fanden die Beamten eine rund zehn mal drei Meter große Schmiererei und die Schriftzüge "Krieg dem Krieg" und "Kriegstreiber stoppen".

Übergriffe gegen Journalisten in Sachsen-Anhalt: Gewerkschaft schlägt Alarm

Einschüchterung, Schikane und körperliche Gewalt: Die Journalistengewerkschaft dju hat einen deutlichen Anstieg von Übergriffen gegen Medienschaffende auf AfD-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt registriert. Seit Mai seien mehr als 30 Vorfälle dokumentiert worden, bei denen mindestens 43 Journalistinnen und Journalisten, TV-Teams und politische Influencer betroffen gewesen seien, teilte die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) innerhalb der Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mit. 25 dieser Vorfälle hätten sich allein in den vergangenen drei Wochen ereignet.

Textgröße ändern: