Pallade Veneta - Kiew: Mindestens sieben Tote und 58 Verletzte bei russischem Angriff auf Cherson

Kiew: Mindestens sieben Tote und 58 Verletzte bei russischem Angriff auf Cherson


Kiew: Mindestens sieben Tote und 58 Verletzte bei russischem Angriff auf Cherson
Kiew: Mindestens sieben Tote und 58 Verletzte bei russischem Angriff auf Cherson / Foto: Dimitar DILKOFF - AFP

Bei einem russischen Angriff auf Cherson sind nach ukrainischen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. 58 weitere Menschen seien bei der Bombardierung des Zentrums der südukrainischen Stadt verletzt worden, teilten Gouverneur Jaroslaw Janutschewitsch und die Präsidentschaft in Kiew am Samstag mit. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sprach von einem Akt des "Terrors", mit dem Russland die Ukrainerinnen und Ukrainer "einschüchtern" wolle.

Textgröße ändern:

Der Angriff habe sich nicht gegen militärische Einrichtungen gerichtet, erklärte Selenskyj auf Telegram. "Das ist kein Krieg nach den festgelegten Regeln. Das ist Terror, das ist Töten zur Einschüchterung und zum Vergnügen", kritisierte er. "Die Welt muss sehen und verstehen, gegen welches absolute Böse wir kämpfen." Reporter der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichteten von einer Reihe von Bombenangriffen, die den zentralen Markt und angrenzende Straßen in Cherson trafen.

"Während Familien in Europa, Nordamerika und darüber hinaus festliche Abendessen vorbereiten, denken Sie an die Ukraine, die in diesem Moment gegen das Böse kämpft", schrieb der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba im Onlinedienst Twitter.

Die Stadt Cherson war am 11. November nach acht Monaten russischer Besatzung von der ukrainischen Armee befreit worden. Seitdem steht Cherson wieder unter ukrainischer Kontrolle, in den vergangenen Wochen war es jedoch regelmäßig Ziel russischer Angriffe. Diese richteten sich insbesondere gegen die Energie-Infrastruktur.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden

Nach dem knappen Ausgang der Parlamentswahl in Israel hat sich Regierungschef Benjamin Netanjahu zuversichtlich gezeigt, auch künftig die Regierung anzuführen. "Wir müssen eine starke Regierung des rechten Lagers bilden", sagte Netanjahu am Mittwoch vor seinen Anhängern in Jerusalem. Zudem sprach er sich gegen jede "Regierung mit der Unterstützung der israelischen Araber" aus, deren Parteien bei der Wahl massive Zugewinne erzielt hatten.

Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden

Der führende israelische Oppositionspolitiker Gadi Eisenkot ist nach eigenen Worten bereit, nach der Parlamentswahl in Israel eine neue Regierung zu bilden. Die Menschen in Israel hätten sich für "den Wandel entschieden", sagte der Mitte-Rechts-Politiker am frühen Mittwochmorgen in einer Rede vor seinen Anhängern in Tel Aviv. Er werde versuchen, eine neue Regierung zu bilden.

Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet

Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab: Die Opposition lag ersten Prognosen zufolge knapp vor dem Lager von Regierungschef Benjamin Netanjahu, doch keines der Bündnisse erreichte eine Mehrheit. Das ergaben Nachwahlbefragungen der Fernsehsender 11, 12 und 13 am Dienstagabend. Deutliche Zugewinne verzeichneten die arabischen Parteien. Bis zur Bildung einer neuen Regierung könnten Wochen vergehen.

Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht

Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht. Eine Schlägerei mit einem deutschen Toten nach einem Rockkonzert in der Nähe des Zürichsees beschäftigt derzeit die Schweizer Justiz.

Textgröße ändern: