Pallade Veneta - Lange Haftstrafe für geplante Entführung von Michigans Gouverneurin Whitmer

Lange Haftstrafe für geplante Entführung von Michigans Gouverneurin Whitmer


Lange Haftstrafe für geplante Entführung von Michigans Gouverneurin Whitmer
Lange Haftstrafe für geplante Entführung von Michigans Gouverneurin Whitmer / Foto: Sarah Rice - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Wegen der geplanten Entführung von Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer ist am Mittwoch ein Mann zu 19 Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 47-Jährige war bereits im August zusammen mit einem weiteren Angeklagten schuldig gesprochen worden, weil sie sich zur Planung der Entführung verschworen und den Einsatz einer Massenvernichtungswaffe vorbereitet haben sollen. Es ist die bisher härteste Strafe in dem Fall.

Textgröße ändern:

Der 47-Jährige war der letzte Angeklagte, dessen Strafmaß in diesem Fall noch ausstand. Einen Tag zuvor war sein 39-jähriger Mitstreiter zu 16 Jahren Haft verurteilt worden.

Im Zusammenhang mit der geplanten Entführung waren im Oktober 2020, einen Monat vor der US-Präsidentschaftswahl, insgesamt 14 mutmaßliche Extremisten festgenommen worden. Sie sollen vorgehabt haben, die demokratische Gouverneurin zu entführen, um einen "Bürgerkrieg" anzuzetteln.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten die Verdächtigen unter anderem Whitmers Ferienhaus beobachtet und eine nahegelegene Brücke fotografiert, die als Ablenkungsmanöver gesprengt werden sollte.

Whitmer, eine scharfe Kritikerin von Ex-Präsident Donald Trump, war damals von rechten Gruppen wegen ihrer harten Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie angefeindet worden. Proteste teils schwer bewaffneter Aktivisten in Michigans Hauptstadt Lansing sorgten landesweit für Aufsehen.

Trump hatte vor den Protesten dazu aufgerufen, Michigan und die damals ebenfalls beide demokratisch regierten Bundesstaaten Minnesota und Virginia zu "befreien". Er hatte Whitmer zudem wiederholt verbal angegriffen.

Vor knapp zwei Wochen waren bereits drei weitere Mitglieder der Gruppe von einem Gericht in Michigan zu Haftstrafen zwischen sieben und zwölf Jahren verurteilt worden.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorn - SPD macht Boden gut

Rund zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD einer Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter vorn. Die am Donnerstag veröffentlichte Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk sieht die Partei bei 35 Prozent. Im Vergleich zu einer vorangegangenen Umfrage von Anfang Juli ist das ein Prozentpunkt weniger. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig macht indes Boden gut und kann drei Punkte auf 32 Prozent hinzugewinnen.

Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens in Weimar

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski kommen am Donnerstag zu Gesprächen in Weimar zusammen (Pk. gegen 10.30 Uhr). Auf der Tagesordnung des Treffens im Format des vor 35 Jahren ins Leben gerufenen sogenannten Weimarer Dreiecks stehen nach Angaben des Auswärtigen Amts unter anderem die aktuellen hybriden Bedrohungen durch Russland, die EU-Erweiterung sowie die europäische Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.

Hape Kerkeling hält Vortrag bei der SPD-Bundestagsfraktion - für Demokratie

Für ihre Klausurtagung holt sich die SPD-Bundestagsfraktion Impulse aus dem Showgeschäft. Der Entertainer Hape Kerkeling werde bei dem Treffen der SPD-Abgeordneten am Donnerstag einen Vortrag zum Thema Demokratie und Toleranz halten, wie Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese den Funke-Zeitungen sagte. Der 61-jährige Kerkeling habe "nicht zuletzt in einer sehr persönlichen Rede in der Gedenkstätte Buchenwald ausgedrückt, wie wichtig ihm ein tolerantes, offenes und zusammenführendes Miteinander ist", sagte Wiese. Kerkelings Appell für den Erhalt der Demokratie habe "großen Widerhall gefunden".

"Kein Fan": Trump froh über Ausreise von Harry und Meghan

US-Präsident Donald Trump hat sich zufrieden über die Ausreise von Prinz Harry und seiner Familie aus den USA gezeigt. "Ich bin froh darüber. Ich war kein Fan", sagte Trump am Mittwoch im Oval Office in Washington. Harry und seine Frau Meghan Markle seien "ungeheuer respektlos gegenüber der Königin und König Charles" gewesen, sagte der Präsident.

Textgröße ändern: