Pallade Veneta - Anklage gegen drei Männer und eine Frau wegen Angriffs auf Team von ZDF-"heute-show"

Anklage gegen drei Männer und eine Frau wegen Angriffs auf Team von ZDF-"heute-show"


Anklage gegen drei Männer und eine Frau wegen Angriffs auf Team von ZDF-"heute-show"
Anklage gegen drei Männer und eine Frau wegen Angriffs auf Team von ZDF-"heute-show" / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Zweieinhalb Jahre nach dem Angriff auf ein Team der ZDF-Sendung "heute-show" hat die Staatsanwaltschaft in Berlin Anklage gegen drei Männer und eine Frau erhoben. Sie sollen die ZDF-Mitarbeiter am 1. Mai 2020 am Rande einer Demonstration sogenannter Querdenker zusammen mit etwa zehn weiteren unbekannten Tätern brutal angegriffen haben, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Mit Metallstangen und den Fäusten hätten sie auf ihre Opfer eingeschlagen, diese zu Boden gebracht und "mehrfach mit großer Wucht gegen deren Köpfe getreten".

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Nun wird ihnen gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung mittels gefährlicher Werkzeuge und einer lebensgefährdenden Behandlung vorgeworfen. Einer der Männer wurde außerdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte bei der Festnahme angeklagt. Über die Anklage entscheidet das Amtsgericht Berlin-Tiergarten.

Die Angeschuldigten sind zwischen 27 und 33 Jahren alt. Für die Ermittlungen seien DNA-Proben entnommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen zwei weitere Beschuldigte sei das Ermittlungsverfahren eingestellt worden. Nach der Auswertung von Videoaufnahmen könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese erst später zu der Gruppe gestoßen seien.

Bei den Opfern handelte es sich um ein Team der Satiresendung "heute-show" rund um den Comedian Abdelkarim und einen begleitenden Sicherheitsangestellten - insgesamt sieben Menschen, die filmten und zum Zeitpunkt des Angriffs gerade eine Pause einlegten. Sie wurden teils erheblich verletzt.

Vier von ihnen mussten ins Krankenhaus, wie die Polizei damals mitteilte. Zwei Opfer hätten sogar vorübergehend das Bewusstsein verloren, erklärte die Staatsanwaltschaft nun. Einige Wunden hätten chirurgisch behandelt werden müssen.

F.Abruzzese--PV

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