Pallade Veneta - Lauterbach schließt vorzeitiges Ende der Maskenpflicht nicht aus

Lauterbach schließt vorzeitiges Ende der Maskenpflicht nicht aus


Lauterbach schließt vorzeitiges Ende der Maskenpflicht nicht aus
Lauterbach schließt vorzeitiges Ende der Maskenpflicht nicht aus / Foto: DAVID GANNON - AFP/Archiv

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schließt ein vorzeitiges Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr und in medizinischen Einrichtungen nicht mehr aus. "Es kann schon sein, dass wir die Maskenpflicht früher abschaffen", sagte Lauterbach der neuen Ausgabe des "Stern" nach Angaben vom Mittwoch. Er wolle sich aber "nicht auf ein Datum festlegen".

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Derzeit sei es "noch zu früh", sagte der Minister. Er betonte: "Wir haben noch volle Kliniken und Ausfall beim Personal." Wichtig sei, die Lage sehr genau zu beobachten und dann zu bewerten.

Eigentlich läuft die Maskenpflicht im Fernverkehr und in medizinischen Einrichtungen, die bundesweit geregelt ist, noch bis zum 7. April. Im öffentlichen Nahverkehr heben immer mehr Länder die Maskenpflicht auf.

In Sachsen muss ab dem 16. Januar keine Maske mehr in Bussen und Bahnen getragen werden. Gleiches gilt in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ab dem 2. Februar sowie in Thüringen ab dem 3. Februar. In Sachsen-Anhalt, Bayern und Schleswig-Holstein wurde die Maskenpflicht bereits abgeschafft. Das Tragen von Masken wird aber allgemein empfohlen.

Lauterbach äußerte sich auch mit Blick auf die Corona-Entwicklung in China nach der Abschaffung der Null-Covid-Politik: "Die Lage ist in der Tat bestürzend. Die Krankenhäuser sind überfüllt, und wir sehen unermesslich viel menschliches Leid." Er glaube, dass "die Gefahr, dass sich neue Varianten dort entwickeln, nicht groß ist, aber auch nicht unterschätzt werden sollte". Lauterbach betonte die Notwendigkeit, "konsequent die Einreisenden aus China (zu) kontrollieren und auf Varianten des Virus (zu) achten, die bestimmte Charakteristika haben".

A.Saggese--PV

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