Pallade Veneta - Lehrerverband und Kultusministerkonferenz fordern Maßnahmen gegen Lehrermangel

Lehrerverband und Kultusministerkonferenz fordern Maßnahmen gegen Lehrermangel


Lehrerverband und Kultusministerkonferenz fordern Maßnahmen gegen Lehrermangel
Lehrerverband und Kultusministerkonferenz fordern Maßnahmen gegen Lehrermangel / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Angesichts des Lehrermangels hat die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Astrid-Sabine Busse (SPD), eine verstärkte Ausbildung gefordert. "Die Universitäten sind aufgefordert, ausreichend auszubilden und Lehramtsstudierende beispielsweise durch zielführende Beratung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen", sagte die Berliner Bildungssenatorin der "Bild am Sonntag". Zur Entlastung der Lehrerschaft sollten zudem an den Schulen zunehmend multiprofessionelle Teams Lehrkräften, Erziehern, Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen "Hand in Hand arbeiten".

Textgröße ändern:

Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger forderte, dass Lehrer von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, zum Beispiel in der IT-Versorgung, wo sie neben ihren zahlreichen sonstigen Aufgaben auch noch Computer warten und Software updaten müssten. Die Schulen sollten dafür IT-Techniker einstellen dürfen, die Politik solle die Mittel dafür bereitstellen, sagte Meidinger.

Nach Angaben des Lehrerverbandes fehlen in Deutschland derzeit 32.000 bis 40.000 Lehrer. "Für den Regel- und Hauptschulbereich sieht es nach wie vor düster aus", sagte Meidinger der "BamS". Zu wenig Lehramtsstudenten interessierten sich für diese Schulart. Deshalb müsse die Politik dringend Anreize setzen.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Staatenlenker Finnlands und Norwegens telefonieren mit Putin - Waffenruhe in Oleschky

Erstmals seit mehr als einem Jahr haben Staatenlenker von europäischen Verbündeten der Ukraine mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Der finnische Präsident Alexander Stubb bezeichnete das Telefonat zum Ukraine-Krieg am Dienstag zwar als "ehrlich und gehaltvoll", Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Störe sprach jedoch von "großen" Meinungsverschiedenheiten mit Putin. Dieser kritisierte die EU- und Nato-Staaten scharf. Derweil schien eine in der russisch besetzten südukrainischen Stadt Oleschky in Kraft getretene örtlich begrenzte Waffenruhe vorläufig zu halten.

Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Israel - Enges Rennen erwartet

Schicksalswahl mit Rekordbeteiligung: Bei der ersten Parlamentswahl in Israel seit dem Hamas-Überfall auf das Land sind die Menschen am Dienstag in großer Zahl zu den Wahlurnen geströmt. In dem tief gespaltenen Land entscheidet die Abstimmung über die Zukunft des langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanhaju. Erwartet wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen seinem rechtsgerichteten Lager und dem Block des Mitte-Rechts-Oppositionspolitikers Gadi Eisenkot.

Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Israel zur Halbzeit des Wahltags

Bei der Parlamentswahl in Israel ist zur Halbzeit des Wahltags eine Rekordbeteiligung verzeichnet worden. Bis 14.00 Uhr (Ortszeit, 13.00 Uhr MEZ) gaben nach Angaben der israelischen Wahlkommission 3,29 Millionen Wähler und damit 44,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Das ist die höchste Wahlbeteiligung zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Erhebung dieser Zahl im Jahr 1973, wie der Leiter der Wahlkommission, Dean Livne, mitteilte.

Merz und Steinmeier suchen in Ostasien neue wirtschaftliche Partner

Merz und Steinmeier suchen in Ostasien neue wirtschaftliche Partner. Singapur, Japan, Südkorea: Die drei Stationen der Asienreise, zu der Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag aufgebrochen ist, sind zunächst einmal zentrale Bezugspunkte für die deutsche Wirtschaft in Asien.

Textgröße ändern: