Pallade Veneta - Steinmeier will sich künftig offensiver zu Wort melden

Steinmeier will sich künftig offensiver zu Wort melden


Steinmeier will sich künftig offensiver zu Wort melden
Steinmeier will sich künftig offensiver zu Wort melden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will sich in seiner zweiten Amtszeit offensiver zu Wort melden. Das Ziel für die zweite Amtszeit sei: "Ein bisschen weniger Protokoll, ein bisschen mehr Wagnis und noch mehr Bereitschaft, in die Kontroverse zu gehen", sagte Steinmeiers Vertraute Dörte Dinger, die künftig die Leitung des Bundespräsidialamts übernehmen soll, dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Montag.

Textgröße ändern:

"Die zweite Amtszeit wird kein Selbstläufer, es braucht eine gute Mischung aus Bewährtem und neuen Impulsen", sagte Dinger. Sie selbst verstehe ihre Rolle "immer als Ratgeberin und Antreiberin, als eine, die mehr ins Risiko geht", sagte Dinger. Dem "Spiegel" zufolge soll die 40-jährige Politikwissenschaftlerin den bisherigen Amtsleiter Stephan Steinlein an der Spitze des Präsidialamts ablösen.

Für seine neue Mannschaft gewann Steinmeier laut "Spiegel" zwei prominente Journalisten: Neue Sprecherin solle Cerstin Gammelin werden, die bislang für die "Süddeutsche Zeitung" arbeitete. Marc Brost von der Wochenzeitung "Die Zeit" soll Redenschreiber im Präsidialamt werden.

Am 13. Februar war Steinmeier mit großer Mehrheit von der Bundesversammlung für eine zweite fünfjährige Amtszeit gewählt worden. Seine alte Amtszeit endet am 18. März.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

London und Paris richten am Dienstag Verteidigungsministertreffen zur Straße von Hormus aus

Großbritannien und Frankreich richten am Dienstag ein virtuelles Treffen von Verteidigungsministern aus, bei dem es um militärische Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus gehen soll. "Verteidigungsminister John Healey wird gemeinsam mit seiner französischen Amtskollegin Catherine Vautrin den Vorsitz bei einem Treffen von über 40 Nationen" im Rahmen der "multinationalen Mission" führen, erklärte das britische Verteidigungsministerium am Sonntag.

In Polen angeklagter Ex-Justizminister aus Ungarn in die USA geflohen

Der in seiner Heimat wegen mehrerer strafrechtlicher Vorwürfe gesuchte frühere polnische Justizminister Zbigniew Ziobro ist aus seinem Asylland Ungarn in die USA geflohen. Ziobro bestätigte am Sonntag dem rechtsgerichteten polnischen Sender Republika, dass er sich in den USA aufhalte. In seiner Heimat drohen dem Architekten der umstrittenen polnischen Justizreform bis zu 25 Jahre Haft.

Trump: Iranische Antwort auf US-Vorschlag ist "vollkommen inakzeptabel"

Im zähen Ringen um einen Ausweg aus dem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump die Antwort Teherans auf den US-Vorschlag als "vollkommen inakzeptabel" zurückgewiesen. "Sie gefällt mir nicht", schrieb der 79-Jährige am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dort hatte er dem Iran zuvor bereits vorgeworfen, die USA an der Nase herumzuführen.

Papst verurteilt jüngste Gewaltwelle in Mali und im Tschad

Papst Leo XIV. hat die neue Welle dschihadistischer Gewalt in der Sahelzone verurteilt. "Mit großer Sorge habe ich von den Berichten zunehmender Gewalt in der Sahelzone erfahren, insbesondere im Tschad und in Mali, die von terroristischen Angriffen getroffen wurden", sagte der Papst am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz.

Textgröße ändern: