Pallade Veneta - Bekannter Kritiker Chinas in der Mongolei festgenommen

Bekannter Kritiker Chinas in der Mongolei festgenommen


Bekannter Kritiker Chinas in der Mongolei festgenommen
Bekannter Kritiker Chinas in der Mongolei festgenommen

Ein bekannter Kritiker Chinas ist in der Mongolei festgenommen worden. Munkhbayar Chuluundorj stehe im Verdacht, "Anweisungen und Geld von einer ausländischen Geheimdienstorganisation" erhalten zu haben, erklärte der mongolische Geheimdienst GIA. Vertraute des Aktivisten vermuteten jedoch, er sei wegen seiner Kritik an Pekings Einfluss auf die Politik der Mongolei inhaftiert worden. Sie werfen den Behörden in Ulan Bator eine Kampagne gegen Chinas Kritiker vor.

Textgröße ändern:

Mongolische Aktivisten werfen Peking vor, die Minderheit in dem zu China gehörenden Autonomen Gebiet Innere Mongolei unter Zwang zu assimilieren. Jede Kritik daran werde aber von den Behörden in Ulan Bator geahndet. Der Binnenstaat mit seinen rund drei Millionen Einwohnern ist stark von seinen Mineralien-Exporten in die Nachbarstaaten Russland und China abhängig.

Munkhbayar hatte vor kurzem auf Facebook den Rücktritt des mongolischen Regierungschefs gefordert, dem er zu enge Beziehungen mit Peking vorwarf. "Die Unabhängigkeit unserer Nation wird verloren gehen, und alle Bürger der Mongolei werden zu Sklaven Chinas werden", schrieb er.

Nach Angaben des GIA wurde Munkhbayar bereits am Freitag inhaftiert. Wie die NGO Südmongolische Informationszentrum für Menschenrechte unter Berufung auf seinen Bruder Munkh-erdene berichtete, darf er keine Verwandtenbesuche erhalten. Sein Prozess finde zudem hinter verschlossenen Türen statt.

A.Fallone--PV

Empfohlen

CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur

Inmitten der ersten Kabinettsumbildung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) treffen sich die Bundestagsabgeordneten der CSU am Montag (12.30 Uhr) zu einer zweitägigen Sommerklausur im fränkischen Kloster Banz. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder stößt zu den Beratungen der CSU-Landesgruppe dazu.

Merz äußert sich als Parteichef zu Umbesetzungen

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz will sich am Montag (12.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen in Partei und Regierung äußern. Es wird erwartet, dass es dabei insbesondere um die Nachfolge von Generalsekretär Carsten Linnemann gehen wird, der als Bundesgesundheitsminister ins Kabinett wechselt. Zuvor finden Beratungen der CDU-Gremien statt. Dem Vernehmen nach soll CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann neue Generalsekretärin werden.

Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich

Die Ölpreise sind zu Beginn des asiatischen Handels am Montag um mehr als fünf Prozent gefallen. Händler schöpften nach zwei Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran Hoffnung auf eine Entspannung und mögliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück

Wegen abfälliger Äußerungen von Argentiniens Staatschef Javier Milei über den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hat Brasilien seinen Botschafter im Nachbarland zurückgerufen. Angesichts der "beleidigenden Äußerungen des argentinischen Staatschefs" habe Außenminister Mauro Vieira beschlossen, Botschafter Julio Bitelli zu Konsultationen zurückzubeordern, teilte das Außenministerium am Sonntag mit.

Textgröße ändern: