Pallade Veneta - Berliner Staatsanwaltschaft will Angriffe auf Feuerwehr in Fachabteilung verfolgen

Berliner Staatsanwaltschaft will Angriffe auf Feuerwehr in Fachabteilung verfolgen


Berliner Staatsanwaltschaft will Angriffe auf Feuerwehr in Fachabteilung verfolgen
Berliner Staatsanwaltschaft will Angriffe auf Feuerwehr in Fachabteilung verfolgen / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Die Berliner Staatsanwaltschaft will nach den Silvesterkrawallen in der Hauptstadt zukünftige Angriffe auf Rettungs- und Feuerwehrkräfte konzentriert in einer Fachabteilung verfolgen. Den im Stadtgebiet tätigen Einsatzkräften solle so eine klare Ansprechstelle in der Staatsanwaltschaft geboten werden, erklärte die Behörde und die Feuerwehr am Freitag. Die Konzentration der Zuständigkeit soll zu einer effizienteren und schnelleren Verfahrensbearbeitung führen.

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Weiteres Ziel sei die Sicherstellung einer einheitlichen Sachbearbeitung, bei der "die Belange der von Angriffen betroffenen Rettungskräfte noch klarer in den Blick genommen werden". Dem Leiter der Berliner Staatsanwaltschaft, dem Leitenden Oberstaatsanwalt Jörg Raupach, zufolge will die Behörde mit der "Spezialzuständigkeit" verdeutlichen, dass sich den Angriffen "mit Nachdruck widmen" wird.

"An- und Übergriffe gegenüber der Feuerwehr gehören in Berlin leider inzwischen zum Alltagsgeschehen", erklärte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen. Der zurückliegende Jahreswechsel habe jedoch ein neues Ausmaß und eine besonders perfide Qualität gezeigt. "Diesem völlig inakzeptablen Verhalten gilt es entgegenzuwirken."

In der Silvesternacht waren Einsatz- und Rettungskräfte in Berlin und anderen Städten massiv angegriffen worden. Zum Teil musste die Polizei ausrücken, um Feuerwehrleute beim Löschen von Bränden gegen Angriffe zu schützen. Allein in der Hauptstadt wurden 33 Einsatzkräfte verletzt und laut Polizei 145 Menschen festgenommen, die jedoch später wieder entlassen worden.

M.Jacobucci--PV

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