Pallade Veneta - Bundesregierung ermöglicht Erdbebenopfern Einreise mit Visa zu Verwandten

Bundesregierung ermöglicht Erdbebenopfern Einreise mit Visa zu Verwandten


Bundesregierung ermöglicht Erdbebenopfern Einreise mit Visa zu Verwandten
Bundesregierung ermöglicht Erdbebenopfern Einreise mit Visa zu Verwandten / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Erdbebenopfer aus der Türkei und Syrien können bei Verwandten und Angehörigen in Deutschland unterkommen und unbürokratisch mit Visa einreisen. Bundesinnenministerium und Auswärtiges Amt würden für betroffene Menschen "reguläre Visa, die schnell erteilt werden und drei Monate gültig sind" möglich machen, erklärte das Innenministerium am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts bestätigte der Nachrichtenagentur AFP eine entsprechende Übereinkunft.

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Es gehe um "Hilfe in der Not", erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) auf Twitter. Die Bundesregierung wolle "ermöglichen, dass türkische oder syrische Familien in Deutschland enge Verwandte aus der Katastrophenregion unbürokratisch zu sich holen können". Menschen sollten in Deutschland "Obdach finden und medizinisch behandelt werden können".

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte auf Twitter, gemeinsam mit dem Innenministerium habe das Auswärtige Amt eine Task Force gebildet, die jetzt die Arbeit aufnehme. Ziel sei es, "Visaverfahren für Betroffene so unbürokratisch wie möglich zu machen". Das Auswärtige Amt habe hierfür an den deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei Personal "verstärkt und Kapazitäten umgeschichtet".

Die Bundesregierung hatte am Freitag schnelle Lösungen für die Einreise von Erdbeben-Betroffenen zugesagt. Das Erdbeben der Stärke 7,8 hatte am Montag die türkisch-syrische Grenzregion erschüttert. Bis zum Samstag wurden mehr als 25.000 Todesopfer gemeldet.

H.Ercolani--PV

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