Pallade Veneta - Kein Patt bei Direktkandidaten von CDU und Linker in einem Berliner Wahlkreis

Kein Patt bei Direktkandidaten von CDU und Linker in einem Berliner Wahlkreis


Kein Patt bei Direktkandidaten von CDU und Linker in einem Berliner Wahlkreis
Kein Patt bei Direktkandidaten von CDU und Linker in einem Berliner Wahlkreis / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

In einem Wahlkreis im Berliner Bezirk Lichtenberg gibt es doch keinen Patt zwischen zwei Direktkandidaten für das Abgeordnetenhaus - die Mandatsbesetzung muss deshalb auch nicht ausgelost werden. CDU-Kandidat Dennis Haustein gewinnt mit 4252 Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis, wie Bezirkswahlleiter Axel Hunger am Montag bei der öffentlichen Bekanntgabe des vorläufigen Ergebnisses mitteilte. Die Mitbewerberin der Linken, Claudia Engelmann, folgt mit acht Stimmen Abstand dahinter - auf sie entfielen 4244.

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Bezirkswahlleiter Hunger wies darauf hin, dass der Bezirkswahlausschuss kein Recht habe, eine Nachzählung zu fordern. Vergangene Woche hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, als hätten Haustein und Engelmann die exakt gleiche Stimmenzahl bekommen. Die Linke hatte daraufhin eine Kontroll-Zählung im gesamten Wahlkreis gefordert.

Nach der Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus hatte im Lichtenberger Wahlkreis 3 zuerst Haustein mit zehn Stimmen vor der Linken-Kandidatin geführt. Am Mittwoch nach der Wahl wurden jedoch 466 versehentlich im Bezirk liegengebliebene Wahlbriefe nachträglich ausgezählt - wobei Engelmann 35 und Haustein 25 zusätzliche Erststimmen zugeschlagen wurden, so dass beide gleichauf lagen.

Laut Wahlordnung müsste bei solch einem Gleichstand das Los entscheiden, wer das Direktmandat gewinnt. Diesen Patt gibt es dem vorläufigen Ergebnis zufolge jedoch nun nicht mehr.

D.Vanacore--PV

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