Pallade Veneta - Pistorius beim Bundeswehrkontingent der Nato-Kampfgruppe in Litauen eingetroffen

Pistorius beim Bundeswehrkontingent der Nato-Kampfgruppe in Litauen eingetroffen


Pistorius beim Bundeswehrkontingent der Nato-Kampfgruppe in Litauen eingetroffen
Pistorius beim Bundeswehrkontingent der Nato-Kampfgruppe in Litauen eingetroffen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat am Montagabend das Bundeswehrkontingent der Nato-Kampfgruppe Enhanced Forward Presence (EFP) in Litauen besucht. "Unser Engagement hier ist gelebte Bündnissolidarität der Nato an der Ostflanke" sagte Pistorius nach der Begrüßung durch den Kontingentführer Oberst Wolfgang Schmidt in Rukla.

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"Dieses Engagement an der Ostflanke ist so wichtig, wie es seit Ende des Kalten Krieges nicht war. Heute sind wir es, die zusammen mit andern unter anderem hier in Litauen die Ostflanke schützen. Und das ist ein gutes Zeichen", fügte Pistorius hinzu.

Die EFP-Kampfgruppe ist seit 2016 in Litauen stationiert. Deutschland leitet die multinationale Kampftruppe zur Sicherung der Ostflanke des Bündnisses. Die Personalstärke der EFP liegt zwischen 1500 und 1700 Soldaten, etwa 850 davon sind Deutsche.

Nach der russischen Invasion in der Ukraine vor einem Jahr wurden unter dem Begriff Enhanced Vigilance Activities (EVA) weitere Kampfverbände für die Verteidigung Litauens aufgestellt. Pistorius hatte im Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine weitere Aufstockung der internationalen Streitkräfte in Osteuropa gefordert.

Bei seinem Besuch in Litauen wird Pistorius am Dienstag die Übung "Griffin Lightning" auf dem Truppenübungsplatz Pabrade beobachten, bei der etwa 600 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zusammen mit litauischen Soldatinnen und Soldaten die Verteidigung Litauens gegen einen potenziellen Aggressor üben.

Ab Dienstagmittag sind in der Hauptstadt Vilnius politische Gespräche mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda, Ministerpräsidentin Ingrida Simonyte und Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas geplant.

F.Abruzzese--PV

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