Pallade Veneta - Kolumbiens Regierung und ELN-Guerilla wollen über Waffenruhe verhandeln

Kolumbiens Regierung und ELN-Guerilla wollen über Waffenruhe verhandeln


Kolumbiens Regierung und ELN-Guerilla wollen über Waffenruhe verhandeln
Kolumbiens Regierung und ELN-Guerilla wollen über Waffenruhe verhandeln / Foto: ALFREDO ESTRELLA - AFP

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe ELN haben sich auf Verhandlungen über eine Waffenruhe verständigt. Das teilten beide Seiten am Freitag zum Ende einer zweiten Runde von Friedensgesprächen in Mexiko-Stadt mit. Ziel sei ein Waffenruhe-Abkommen auf der Basis des Völkerrechts, hieß es in einer gemeinsamen Vereinbarung.

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Kolumbien leidet seit mehr als einem halben Jahrhundert unter bewaffneten Konflikten zwischen dem Staat und zahlreichen linken Guerilla-Gruppen, rechten Paramilitärs und Drogenschmugglern.

Die kolumbianische Regierung hat die Friedensgespräche mit der ELN wieder aufgenommen, nachdem der Ex-Guerilla Gustavo Petro im August 2022 zum ersten linksgerichteten Präsidenten des Landes wurde. Die Gespräche waren unter seinem konservativen Vorgänger Ivan Duque ausgesetzt worden, nachdem bei einem Bombenattentat auf eine Polizeischule in Bogota 22 Menschen ums Leben kamen.

2016 hatte die größte kolumbianische Guerillaorganisation Farc ein Friedensabkommen mit der Regierung unterzeichnet. Seither ist die Gruppe Ejército de Liberación Nacional (Nationale Befreiungsarmee, ELN), die 1964 von Anhängern des argentinisch-kubanischen Revolutionärs Ernesto "Che" Guevara gegründet worden war, die stärkste verbliebene Rebellenorganisation in Kolumbien.

Eine erste Runde Friedensgespräche war Ende Januar in Venezuela zu Ende gegangen. Als nächstes soll in Kuba weiterverhandelt werden.

A.Rispoli--PV

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