Pallade Veneta - Japans Ministerpräsident Kishida in Indien zu Gesprächen über Handel und China

Japans Ministerpräsident Kishida in Indien zu Gesprächen über Handel und China


Japans Ministerpräsident Kishida in Indien zu Gesprächen über Handel und China
Japans Ministerpräsident Kishida in Indien zu Gesprächen über Handel und China / Foto: Money SHARMA - AFP

Japans Ministerpräsident Fumio Kishida ist am Montag zu Gesprächen in Indien eingetroffen. Es wird erwartet, dass er und Indiens Premierminister Narendra Modi bei dem Besuch unter anderem Initiativen zu sauberen Energien und digitalem Handel ankündigen. Es dürfte bei den indisch-japanischen Gesprächen zudem um China gehen. Kishida könnte Modi Medienberichten zufolge außerdem zu einem Gipfel der G7-Staaten unter japanischem Vorsitz im Mai einladen.

Textgröße ändern:

Indien und Japan gehören zusammen mit den Vereinigten Staaten und Australien zur sogenannten Quad-Gruppe. Die Allianz soll ein Gegengewicht zum militärischen und wirtschaftlichen Machtanspruch Chinas bilden.

Vor einigen Tagen hatte Modi bereits seinen australischen Kollegen Anthony Albanese empfangen. Bei ihrem Treffen sprachen beide über China und den Ausbau der Handelsbeziehungen. Kishida hatte seinerseits gerade erst Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und mehrere deutsche Kabinettsmitglieder zu den ersten deutsch-japanischen Regierungskonsultationen in Tokio empfangen.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Wenige Tage vor Parlamentswahl: Israel startet Großoffensive im Westjordanland

Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat die Armee auf Anweisung von Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Großoffensive im besetzten Westjordanland begonnen. Israelische Soldaten drangen am Samstag in die Stadt Hebron ein und vertrieben rund 2000 Palästinenser aus ihren Häusern, wie Verteidigungsminister Israel Katz dem Sender Kan sagte. Die israelische Armee kündigte an, am Wahltag am Dienstag würden sämtliche Übergänge zum Westjordanland geschlossen. In Tel Aviv demonstrierten Tausende gegen Netanjahu.

Präsidentenstichwahl in Brasilien: Rechtsgerichteter Kandidat Bolsonaro gibt Stimme ab

Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien hat der rechtsgerichtete Kandidat Flávio Bolsonaro am Sonntag seine Stimme abgegeben. "Brasilien hält nicht noch einmal vier solcher Jahre aus", sagte der Herausforderer des linksgerichteten Amtsinhabers Luiz Inácio Lula da Silva vor einem Wahllokal in Rio de Janeiro. "Das Leben aller hat sich verschlechtert." Für das bevölkerungsreichste Land Südamerikas sei "die Stunde für einen echten Wandel" gekommen.

Massive Beteiligung bei Schicksalswahl in Serbien

Schicksalswahl in Serbien: Unter massiver Beteiligung der Wählerinnen und Wähler hat das Balkanland am Sonntag ein neues Parlament bestimmt. Vor den Wahllokalen standen am Morgen tausende Menschen an, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Bei den vorgezogenen Neuwahlen fordert die aus den Studentenprotesten hervorgegangene Studentska Lista die Serbische Fortschrittspartei von Präsident Aleksandar Vucic heraus, der die Politik des Landes seit vielen Jahren beherrscht.

Steinmeier-Nachfolge: Merz lässt Personalie offen - CSU-Chef wirbt für Aigner

In der Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine eigene Festlegung weiter offen gelassen. Trotz demonstrativen Jubels des CSU-Parteitags für Ilse Aigner verzichtete Merz am Samstag in München auf deren Unterstützung. CSU-Chef Markus Söder machte sich erneut für die bayerische Landtagspräsidentin stark. Unterstützung für eine Frau im höchsten Staatsamt kam am Wochenende von SPD und Grünen.

Textgröße ändern: