Pallade Veneta - Ostermärsche in rund hundert Städten geplant

Ostermärsche in rund hundert Städten geplant


Ostermärsche in rund hundert Städten geplant
Ostermärsche in rund hundert Städten geplant / Foto: Boris Roessler - dpa/AFP

In rund hundert deutschen Städten finden am kommenden Wochenende wieder die traditionellen Ostermärsche statt. Die Aktionen stünden auch in diesem Jahr im Zeichen des Krieges in der Ukraine, erklärte das Netzwerk Friedenskooperative dazu am Mittwoch. Die Forderungen nach einem Waffenstillstand und der Aufnahme von Friedensverhandlungen seien vielerorts die zentralen Forderungen.

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Eine Prognose zur Zahl der Teilnehmenden wollten die Veranstalter zunächst nicht wagen. "Aufgrund der Weltlage müssten eigentlich mehr Menschen kommen", sagte der Sprecher des Netzwerks Friedenskooperative, Kristian Golla, der Nachrichtenagentur AFP. Allerdings sei Ostern auch eine Ferienzeit, in der viele Menschen nach dem Ende der Corona-Einschränkungen verreist sein dürften.

Erste Aktionen finden am Donnerstag unter anderem in Erfurt, Freiburg und Königs Wusterhausen statt. Am Karfreitag wird an der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau und dem Bundeswehr-Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein demonstriert.

Die meisten Märsche und Kundgebungen sind jedoch für Samstag - unter anderem in Stuttgart, München, Berlin und Potsdam - und Ostermontag geplant. Zum Potsdamer Ostermarsch unter dem Motto "Frieden für die Ukraine und Europa" ruft die Brandenburger Linke auf, als Redner wird der Linken-Bundesvorsitzende Martin Schirdewan erwartet. Am Montag wollen Aktivistinnen und Aktivisten zum Beispiel in Frankfurt und Hamburg auf die Straße gehen.

Die Ostermärsche für den Frieden haben eine lange Tradition. Nach Anfängen in den 1960er Jahren hatten sie zeitweise hunderttausende Teilnehmende. 2020 fielen die Ostermärsche wegen der Pandemie aus. Im vergangenen Jahr - kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine - meldeten die Organisatoren eine "moderat" gestiegene Zahl an Teilnehmenden, machten aber keine genaueren Angaben.

F.M.Ferrentino--PV

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