Pallade Veneta - Berlin fordert Reform der Weltbank für mehr Klima- und Gesundheitsschutz

Berlin fordert Reform der Weltbank für mehr Klima- und Gesundheitsschutz


Berlin fordert Reform der Weltbank für mehr Klima- und Gesundheitsschutz
Berlin fordert Reform der Weltbank für mehr Klima- und Gesundheitsschutz / Foto: Luis ROBAYO - AFP/Archiv

Zur Frühjahrstagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die Bundesregierung ihre Forderung nach einer grundlegenden Reform der Weltbank bekräftigt. Als "größter Entwicklungsfinanzier" solle diese "ihr Kapital effektiver einsetzen, um mehr zur Lösung globaler Krisen wie Klimawandel, Naturzerstörung oder Pandemien beizutragen", erklärte das Bundesentwicklungsministerium am Dienstag.

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"Wir wollen, dass die Weltbank zu einer Transformationsbank wird, die Lösungen im Einsatz gegen globale Krisen voranbringt", erklärte der parlamentarische Staatssekretär im Entwicklungsministerium, Niels Annen (SPD), der die deutsche Delegation bei der am Mittwoch beginnenden Frühjahrstagung leitet.

Zwar solle die Armutsbekämpfung Kernaufgabe der Weltbank bleiben. Jedoch lasse sich Armut heutzutage "nur noch erfolgreich bekämpfen, wenn man zugleich globale Herausforderungen wie Klimawandel, Artensterben oder Pandemien angeht. Denn die armen Länder leiden am stärksten unter den Auswirkungen dieser Krisen."

Annen äußerte die Erwartung, dass bei der Frühjahrstagung "erste Entscheidungen" getroffen werden, wie sich die Weltbank "fit für die globalen Herausforderungen" machen könne. "Außerdem brauchen wir einen verbindlichen Zeitplan: Bis zur Jahrestagung im Oktober sollen zentrale Elemente der Reform des Weltbank-Geschäftsmodells beschlussreif sein." Gewinner der Reform müssten "die ärmsten Länder" sein.

Nach Angaben des Ministeriums sind im Rahmen der Frühjahrstagung am Mittwochnachmittag Gespräche zur Weltbank-Reform geplant. Annen kündigte an, sich insbesondere mit Vertreterinnen und Vertretern der Entwicklungsländer auszutauschen.

R.Zarlengo--PV

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