Pallade Veneta - Ukraine will Druck auf IOC aufrechterhalten

Ukraine will Druck auf IOC aufrechterhalten


Ukraine will Druck auf IOC aufrechterhalten
Ukraine will Druck auf IOC aufrechterhalten / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Die ukrainische Regierung will den Druck auf das Internationale Olympische Komitee (IOC) in der Russland-Belarus-Frage hochhalten und sich weiter für einen Ausschluss beider Länder von den Olympischen Spielen 2024 in Paris einsetzen.

Textgröße ändern:

"Es ist notwendig, weiterhin Druck auszuüben", sagte der ukrainische Sportminister Wadym Hutzajt im AFP-Interview: "Vielleicht wird das IOC verstehen, dass es nicht der richtige Zeitpunkt für die Rückkehr russischer und belarussischer Sportler ist, solange in der Ukraine Krieg herrscht."

Hutzajt übte Kritik an IOC-Präsident Thomas Bach. Dieser habe Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj bei einem Besuch im Juli Unterstützung zugesagt. "Was hat sich geändert?", sagte Hutzajt: "Nichts hat sich geändert. Es ist nur noch schlimmer geworden. So viele Städte sind zerstört, so viele Menschen - Frauen, Kinder - sind getötet worden."

Eine Entscheidung über einen möglichen ukrainischen Boykott der Spiele in Paris sei noch nicht gefallen. Derzeit würden ukrainische Athletinnen und Athleten für das Großereignis trainieren. Sollten russische und belarussische Sportler in Paris starten, bleibe ein Boykott eine Option.

Bach hatte Ende März die Empfehlung der IOC-Exekutive an die Weltverbände zur Wiedereingliederung der russischen und belarussischen Athletinnen und Athleten unter bestimmten Bedingungen verkündet, eine Entscheidung über deren Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 allerdings zurückgestellt. Die falle zu "gegebener Zeit", sagte Bach.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Erneut Gewalt bei regierungskritischen Protesten in Albanien

Bei erneuten regierungskritischen Protesten in Albaniens Hauptstadt Tirana haben sich Demonstranten und Sicherheitskräfte heftige Auseinandersetzungen geliefert. Protestierer warfen Steine auf das Bildungsministerium und attackierten die Sicherheitskräfte mit Feuerwerkskörpern, die Polizei setzte Wasserwerfer, Gummigeschosse und Tränengas ein, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab

US-Präsident Donald Trump hat vor den Kongresswahlen vom 3. November vorzeitig seine Stimme abgegeben. Trump ging am Samstag in einem Wahllokal im Landkreis Palm Beach im Bundesstaat Florida nahe seiner Privatresidenz Mar-a-Lago wählen. Begleitet wurde der 80-Jährige dabei von seiner Ehefrau Melania. Der US-Präsident, dessen Republikanern bei den sogenannten Midterms eine empfindliche Niederlage droht, trug anschließend einen Aufkleber mit der Aufschrift "I voted" (Ich habe gewählt) am Revers seines Sakkos.

2000 Palästinenser aus ihren Häusern in Hebron vertrieben

Bei der Großoffensive der israelischen Armee im besetzten Westjordanland sind in der Stadt Hebron rund 2000 Palästinenser aus ihren Häusern vertrieben worden. "Ausgewählte Einheiten der Armee sind jetzt dort im Einsatz", sagte Verteidigungsminister Israel Katz am Samstag dem israelischen Sender Kan. Die 2000 betroffenen Palästinenser dürften nicht zurückkehren, "bevor wir nicht alle Probleme mit der Hamas in Hebron geregelt haben".

Fast 1000 Festnahmen bei landesweiten Protesten in Frankreich - Zwei Schwerverletzte

Bei den erneuten Massenprotesten in Frankreich sind fast 1000 Menschen festgenommen worden. Die Zahl werde voraussichtlich noch steigen, sagte Innenminister Laurent Nuñez am Samstagabend vor Journalisten. Die genehmigten Protestzüge seien zunächst "gut verlaufen". Die Einsatzkräfte der Polizei seien später allerdings "mit einem extrem erhöhten Maß an Gewalt" von "Militanten der extremen Linken" konfrontiert gewesen.

Textgröße ändern: