Pallade Veneta - Macrons Staatsbesuch in den Niederlanden erneut von Demonstranten gestört

Macrons Staatsbesuch in den Niederlanden erneut von Demonstranten gestört


Macrons Staatsbesuch in  den Niederlanden erneut von Demonstranten gestört
Macrons Staatsbesuch in den Niederlanden erneut von Demonstranten gestört / Foto: Ramon van Flymen - ANP/AFP

Erneut haben Demonstranten einen Staatsbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in den Niederlanden gestört. Die Polizei nahm nach Angaben einer Sprecherin am Mittwoch eine Frau und einen Mann fest, die bei Macrons Ankunft an der Universität von Amsterdam auf den Präsidenten zustürmten. In Frankreich gibt es seit Wochen heftige Proteste gegen eine von Macron durchgesetzte Erhöhung des Rentenalters.

Textgröße ändern:

"Wir sind da zu Ehren der Arbeiter, auch wenn Macron es nicht will", skandierte der festgenommene Demonstrant. Fernsehbilder zeigen, wie ein Sicherheitsbeamter des Präsidenten den Mann brutal zu Boden bringt und dort festhält. Die beiden Demonstranten wurden laut Polizei wegen "Unruhestiftens und Bedrohung" festgenommen.

Insgesamt demonstrierten rund 40 Menschen vor der Universität gegen Macron. "Präsident der Gewalt und der Heuchelei" war auf einem Spruchband zu lesen - eine Anspielung auf die Polizeigewalt während der jüngsten Demonstrationen gegen die Rentenreform in Frankreich sowie auf Vorwürfe gegen den Präsidenten, nicht genug gegen den Klimawandel zu unternehmen. Bereits am Dienstag hatten Demonstranten eine Rede Macrons in Den Haag mit Zwischenrufen unterbrochen.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Dobrindt warnt Koalition vor Auswechslung von Spitzenpersonal nach Landtagswahl

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Koalition vor Personaldebatten nach den anstehenden Landtagswahlen gewarnt. "Ich halte nichts von Wechseln von Spitzenpersonal", sagte Dobrindt dem "Stern" laut Vorabmeldung vom Dienstag. "Diese Personaldebatten führen zu nichts und lenken davon ab, dass wir an einem historischen Reformwerk für Deutschland arbeiten." Man arbeite in der Spitze der Koalition "sehr gut und vertrauensvoll" zusammen, sagte der CSU-Politiker weiter.

EU-Verteidigungsminister beraten über Unterstützung der Ukraine und Weltraumstrategie

Die Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister der EU beraten am Dienstag im irischen Wicklow über die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland (09.30 Uhr MESZ). Dabei wird es unter anderem um die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie gehen. Auch die Zukunft der EU-Mission Eumam zur Ausbildung ukrainischer Soldaten soll besprochen werden.

G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung

Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.

Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder

Dänemark hat seine Botschaft in Syrien wieder eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein des dänischen Außenministers Lars Lökke Rasmussen und seines syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani statt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Montag. Wegen des syrischen Bürgerkriegs war die Botschaft 14 Jahre lang geschlossen gewesen.

Textgröße ändern: