Pallade Veneta - Biden will Entscheidung über erneute Kandidatur "relativ bald" bekanntgeben

Biden will Entscheidung über erneute Kandidatur "relativ bald" bekanntgeben


Biden will Entscheidung über erneute Kandidatur "relativ bald" bekanntgeben
Biden will Entscheidung über erneute Kandidatur "relativ bald" bekanntgeben / Foto: Jim WATSON - AFP

US-Präsident Joe Biden will seine Entscheidung über eine mögliche Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr "relativ bald" verkünden. "Ich habe diese Rechnung bereits gemacht", sagte Biden vor seiner Abreise aus Irland am Freitag. Seine dreitägige Reise durch Nordirland und Irland habe ihn in dem Optimismus bestärkt, "was getan werden kann", fuhr der US-Präsident fort.

Textgröße ändern:

Vor Journalisten sagte Biden: "Ich habe es Ihnen gesagt, mein Plan ist es, erneut zu kandidieren."

Der US-Präsident hatte bereits Ende Februar seine Absicht bekundet, sich erneut um die Präsidentschaft zu bewerben. Offiziell verkünden wollte er die Kandidatur allerdings noch nicht. Er habe "erst andere Dinge zu erledigen, bevor ich voll in den Wahlkampf gehe", sagte Biden damals.

Der 80-Jährige beendete seinen Irlandbesuch am Freitag mit einer Rede vor etwa 27.000 Menschen vor der Kathedrale St. Muredach in Ballina, einer der Heimatorte seiner Vorfahren. Iren und Amerikaner seien durch eine optimistische Vision vereint, sagte Biden: "Auch in Zeiten der Dunkelheit und der Verzweiflung hat Hoffnung uns in eine bessere Zukunft ziehen lassen, mit größerer Freiheit, größerer Würde und größeren Möglichkeiten."

Bidens Besuch im Land seiner Vorfahren war von persönlichen und emotionalen Treffen geprägt. So traf er am Freitag auch Priester Frank O'Grady, der vor acht Jahren Bidens Sohn Beau vor dessen Tod im Walter Reed Krankenhaus bei Washington die letzte Ölung gegeben hatte. Der Präsident sagte, es sei "unglaublich" gewesen, mit O'Grady zu sprechen. Das Treffen hatte sich erst kurzfristig und eher zufällig ergeben. "Es schien wie ein Zeichen", sagte Biden.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Dobrindt warnt Koalition vor Auswechslung von Spitzenpersonal nach Landtagswahl

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Koalition vor Personaldebatten nach den anstehenden Landtagswahlen gewarnt. "Ich halte nichts von Wechseln von Spitzenpersonal", sagte Dobrindt dem "Stern" laut Vorabmeldung vom Dienstag. "Diese Personaldebatten führen zu nichts und lenken davon ab, dass wir an einem historischen Reformwerk für Deutschland arbeiten." Man arbeite in der Spitze der Koalition "sehr gut und vertrauensvoll" zusammen, sagte der CSU-Politiker weiter.

EU-Verteidigungsminister beraten über Unterstützung der Ukraine und Weltraumstrategie

Die Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister der EU beraten am Dienstag im irischen Wicklow über die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland (09.30 Uhr MESZ). Dabei wird es unter anderem um die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie gehen. Auch die Zukunft der EU-Mission Eumam zur Ausbildung ukrainischer Soldaten soll besprochen werden.

G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung

Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.

Dänemark eröffnet Botschaft in Damaskus wieder

Dänemark hat seine Botschaft in Syrien wieder eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein des dänischen Außenministers Lars Lökke Rasmussen und seines syrischen Kollegen Assaad al-Schaibani statt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Montag. Wegen des syrischen Bürgerkriegs war die Botschaft 14 Jahre lang geschlossen gewesen.

Textgröße ändern: