Pallade Veneta - USA verhängen Sanktionen gegen russischen FSB wegen Vorwurfs der Geiselnahme

USA verhängen Sanktionen gegen russischen FSB wegen Vorwurfs der Geiselnahme


USA verhängen Sanktionen gegen russischen FSB wegen Vorwurfs der Geiselnahme
USA verhängen Sanktionen gegen russischen FSB wegen Vorwurfs der Geiselnahme / Foto: NATALIA KOLESNIKOVA - AFP/Archiv

Wegen des Vorwurfs der "Geiselnahme" von US-Bürgern haben die USA neue Sanktionen gegen den russischen Inlandsgeheimdienst FSB und den Geheimdienst der Iranischen Revolutionsgarden verhängt. Die beiden Geheimdienste seien verantwortlich für die "Geiselnahme oder unrechtmäßige Inhaftierung von US-Bürgern im Ausland", erklärte das US-Finanzministerium am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Ein US-Regierungsvertreter sagte, US-Bürger würden als "Pfand" und "Druckmittel" missbraucht. Die neuen Sanktionen machten deutlich, dass es für ein so "furchtbares Verhalten" Konsequenzen gebe.

Die Sanktionen erfolgen rund einen Monat nach der Festnahme des US-Journalisten Evan Gershkovich durch den FSB. Russland wirft dem 31-jährigen Reporter des "Wall Street Journal" Spionage vor, was dieser ebenso wie die US-Regierung kategorisch zurückweist.

Es besteht der Verdacht, dass Russland versuchen könnte, Gershkovich für einen möglichen Gefangenentausch mit den USA zu nutzen. Erst im Dezember hatte Russland die wegen Drogenvorwürfen inhaftierte US-Basketballerin Brittney Griner im Austausch gegen den russischen Waffenhändler Viktor But freigelassen.

Mit Blick auf die neuen Sanktionen gegen den Geheimdienst der Iranischen Revolutionsgarden verwies das US-Finanzministerium auf das berüchtigte Evin-Gefängnis in Teheran. Der Geheimdienst inhaftiere und verhöre dort immer wieder Menschen, unter anderem solche mit doppelter Staatsbürgerschaft. Konkret verhängte das Finanzministerium Sanktionen gegen vier Vertreter des Geheimdienstes.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Psychisch kranker Verdächtiger festgenommen

Das für Adolf Hitler gebaute Kehlsteinhaus im früheren Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg in Berchtesgaden ist mutmaßlich durch einen Brandanschlag zerstört worden. Ein 33-jähriger Deutscher wurde festgenommen und in die Psychiatrie gebracht, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des in rund 1800 Metern Höhe liegenden Brandorts und des Wetters äußerst schwierig und dauerten bis in den Samstag hinein. Verletzt wurde aber niemand.

Frankreichs Rechtspopulisten bestätigen Jordan Bardella an Parteispitze

Der Chef von Frankreichs rechtspopulistischem Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, ist als Parteivorsitzender im Amt bestätigt worden. Bei einer Abstimmung der Parteimitglieder erhielt der 31-jährige Europaabgeordnete knapp 99 Prozent der Stimmen, wie am Samstag beim RN-Parteitag in Orléans verkündet wurde. Bardella, der die Rechtspopulisten seit fünf Jahren führt, hatte keine Herausforderer.

Kiew: "Stabile Verbindung" mit Satelliten-Internetdienst Starlink

Die Ukraine verfügt nach Angaben der Regierung in Kiew wieder über eine "stabile Verbindung" zu dem vom US-Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienst Starlink, der im Krieg gegen Russland von entscheidender Bedeutung ist und zuletzt mutmaßlich gedrosselt wurde. "Überwachungssysteme verzeichnen eine Erholung der Geschwindigkeit von Starlink", erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara am Samstag. "Die Verbindung ist stabil", fügte er hinzu.

Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien

Gut einen Monat vor der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien haben im Zentrum von Madrid mehrere zehntausend Menschen für den Erhalt des staatlichen Rentensystems demonstriert. Der Protestzug führte am Samstag vom Atocha-Bahnhof vorbei am Prado-Museum und der ebenfalls bei Touristen beliebten Plaza de Cibeles, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. "Garantierte Renten", stand unter anderem auf den Transparenten der Demonstrierenden.

Textgröße ändern: